Schwabing-West

Spitzenkandidatin der Grünen

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Gesa Tiedemann (Bündnis90/Die Grünen)

Hallo stellt die Erstplatzierten der Parteien vor, die für den Bezirksausschuss Schwabing-West kandidieren. Sie verraten im Steckbrief auch, wie sie zum geplanten Radschnellweg stehen und was sie von der Parkplatzsituation halten.

Name: Gesa Tiedemann
Alter: 64 Jahre
Stadtviertel: Schwabing-West
Beruf: Geschäftsführerin der Petra-Kelly-Stiftung

Mein wichtigstes Ziel im Viertel:
Der öffentliche Raum gehört allen, das ist meine Überzeugung. Mein wichtigstes Anliegen ist: egal welches Alter, welches Geschlecht, welche Herkunft - alle Bewohner*innen haben hier ihren Platz. Mein Ziel ist deshalb ein tolerantes, geschlechtergerechtes und soziales Schwabing West.

Was muss sich an der Parkplatzsituation im Viertel verändern?
Wir brauche mehr Parklizenzgebiete. Die Zahl der Pendelnden und der auswärtigen Parkplatzsuchenden muss verkleinert werden; dafür brauchen wir Busse und Bahnen, die häufiger fahren. Auch die Einrichtung weiterer Fahrradstraßen wird helfen.

Wie stehen Sie zum geplanten Radschnellweg?
Da die Geschwindigkeiten der Radfahrenden sehr unterschiedlich sind, brauchen wir Radschnellwege wie den geplanten in der Leopoldstraße, wobei die Bäume erhalten bleiben müssen. Eine weitere Nord-Südverbindung über die Hessstraße mit einer Brücke über die Schwere-Reiter-Straße wäre gut.

Drogenszene im Leopoldpark/ Luitpoldpark: Wie schlimm ist die Situation und welche Lösungen sehen Sie?
Wir wissen um den Scheidplatz als Treffpunkt, deshalb müssen im Winter die Sträucher in den Grünanlagen zurückgeschnitten werden, damit sie keinen Sichtschutz mehr bieten. Gemeinsam mit Streetworkern und der Polizei müssen wir weitere Maßnahmen finden und umsetzen

Immer wieder gibt es Beschwerden von Anwohnern des Olympiaparks, die für eine Reduzierung der Event-Dichte etc. plädieren. Muss/Kann man hier etwas tun?
Die Dichte der Veranstaltungen ist meines Erachtens nach nicht das Problem. Aber je nach Windrichtung kann der Lärmpegel sehr unterschiedlich sein, deshalb muss es bei Konzerten von Seiten der Stadt eine laufende Überprüfung der Lärmwerte vor Ort geben. Auch sollte den Anwohnenden eine Telefonnummer für aktuelle Beschwerden zur Verfügung stehen.

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