Maxvorstadt

Spitzenkandidatin der Grünen

+
Svenja Jarchow-Pongratz tritt für Bündnis 90/Die Grünen an.

Hallo stellt die Erstplatzierten der Parteien vor, die für den Bezirksausschuss Maxvorstadt kandidieren. Sie verraten im Steckbrief auch, wie sie von der Umgestaltung der Augustenstraße halten und wie sie zu den Großveranstaltungen am Königsplatz stehen.

Name: Svenja Jarchow-Pongratz
Alter: 39 Jahre
Stadtviertel: Maxvorstadt
Beruf: Wirtschaftswissenschaftlerin

Mein wichtigstes Ziel fürs Viertel:
Mehr Grün, bezahlbares Wohnen und eine Neuverteilung des öffentlichen Raums. Wir leben in einem vielseitigen und lebendigen Viertel, das soll auch so bleiben. Wir stehen für den Vorrang des Rad- und Fußverkehrs, für den Erhalt grüner Innenhöfe und eine vielfältige Gesellschaft, die in eben dieser Vielfalt auch Wohnraum bei uns im Viertel findet.

Die Augustenstraße soll umgestaltet werden. Um mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen, könnten Parkplätze wegfallen. Was erhoffen Sie sich von der Neugestaltung der Augustenstraße?
Schauen Sie auf unseren Flyer – die Augustenstraße hat ein großes Potential, sie ist bunt und voller Leben. Bisher wird dies zurückgedrängt, Fußgänger*innen und Radfahrer*innen kommen kaum aneinander vorbei, Freischankflächen werden eingeschränkt und zurückgebaut. Ich wünsche mir einen mutigen Wurf eines Shared Space Konzepts, eines gleichberechtigten Nebeneinanders aller Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger*innen, Fahrradfahrer*innen und Autofahrer*innen, eine einmalige Gelegenheit für die Maxvorstadt!

Auf dem Königsplatz finden häufig Großveranstaltungen statt. Immer wieder beschweren sich Bürger über Lärm und fordern deshalb, die Veranstaltungen mehr einzuschränken. Wie stehen Sie zu diesem Thema?
Hier wird es immer um einen Kompromiss gehen. Wir alle freuen uns über Veranstaltungen, auch dafür wohnt man mitten in der Stadt. Dennoch ist der Ort mehr als ein Veranstaltungsplatz, er muss auch als öffentlicher, historischer Platz allen zugänglich sein. Es kommt wie so oft auf das richtige Maß an.

Google hat den Postpalast gekauft: Neue Arbeitsplätze werden geschaffen, Wohnungen fehlen jedoch. Wie viel kann man von der Wirtschaft fordern? Sollte man Großkonzerne wie Google zum Wohnungsbau auffordern?
Bislang fehlt überhaupt ein Dialog mit der Wirtschaft zu diesem Thema. Ich bin mir sicher, dass man die Konzerne hier einbinden kann und mit in die Verantwortung nehmen soll. Es muss auch in ihrem eigenen Interesse sein, einen Beitrag dafür zu leisten, dass sich alle Bürger*innen innerstädtisches Wohnen leisten können.

Wie stehen Sie zum geplanten Radschnellweg?
Solche Konzepte sind lange überfällig. Wir brauchen neue Wege die den Radverkehr fördern, dazu gehört auch der Radschnellweg. Ich bin dafür. Die Planungen werden in enger Abstimmung laufen und ich bin mir sicher, dass es Möglichkeiten gibt, den Baumbestand zu erhalten.

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Diebe knacken neun Opferstöcke
Diebe knacken neun Opferstöcke
Bedrohungslage in München/Schwabing: Großeinsatz der Polizei an der Leopoldstraße
Bedrohungslage in München/Schwabing: Großeinsatz der Polizei an der Leopoldstraße
Ausgangsbeschränkung in Corona-Krise: Gleich zwei Anzeigen gegen renitenten Münchner – Polizei meldet weitere Verstöße 
Ausgangsbeschränkung in Corona-Krise: Gleich zwei Anzeigen gegen renitenten Münchner – Polizei meldet weitere Verstöße 
Kreatives München: Ideen und Lösungen in Zeiten der Corona-Pandemie
Kreatives München: Ideen und Lösungen in Zeiten der Corona-Pandemie

Kommentare