Maxvorstadt

Spitzenkandidatin der FPD

Karin Hiersemenzel  (FDP)
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Karin Hiersemenzel  (FDP)

Hallo stellt die Erstplatzierten der Parteien vor, die für den Bezirksausschuss Maxvorstadt kandidieren. Sie verraten im Steckbrief auch, wie sie von der Umgestaltung der Augustenstraße halten und wie sie zu den Großveranstaltungen am Königsplatz stehen.

Name: Karin Hiersemenzel 


Mein wichtigstes Ziel fürs Viertel

Vielfalt des Viertels bewahren. Verkehrsprobleme vernünftig lösen, gewachsene Strukturen erhalten, moderate Modernisierungsmaßnahmen fördern

Die Augustenstraße soll umgestaltet werden. Um mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen, könnten Parkplätze wegfallen. Was erhoffen Sie sich von der Neugestaltung der Augustenstraße?
Ich hoffe, dass die Augustenstraße zur Tempo 30 Zone wird. Das schafft mehr Sicherheit für die Radfahrer und zwingt die Autofahrer zu mehr Rücksichtnahme. Der schmale Fußgängerbereich sollte durch Auflösung des bestehenden engen Radweges erweitert und so mehr Platz für Fußgänger geschaffen werden. Einen auf der Fahrbahn markierten Radweg lehne ich ab. Von einigen Ausnahmen abgesehen, sollten die Parkplätze erhalten bleiben. Unsere Verkehrsprobleme lösen wir nur durch rücksichtsvolles Miteinander.

Auf dem Königsplatz finden häufig Großveranstaltungen statt. Immer wieder beschweren sich Bürger über Lärm und fordern deshalb, die Veranstaltungen mehr einzuschränken. Wie stehen Sie zu diesem Thema?
Der Königsplatz erfreut sich bei Veranstaltern zunehmend großer Beliebtheit, denn er bietet ein äußerst attraktives Umfeld und kostet außerdem weniger Miete als z.B. die Olympiahalle. Ich bin der Meinung, dass die Interessen der Anwohner stärker berücksichtigt werden sollen und habe mich in der Vergangenheit (leider vergeblich) dafür eingesetzt, die Zahl der Veranstaltungen so niedrig wie möglich zu halten.

Google hat den Postpalast gekauft: Neue Arbeitsplätze werden geschaffen, Wohnungen fehlen jedoch. Wie viel kann man von der Wirtschaft fordern? Sollte man Großkonzerne wie Google zum Wohnungsbau auffordern?
Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass der Bau von Werkswohnungen stärker gefördert werden sollte, insbesondere dann, wenn neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Auch auf dem Gelände des ehemaligen Postpalastes sollten nicht nur Büros sondern auch Wohnungen gebaut werden. Dafür habe ich mich eingesetzt.

Wie stehen Sie zum geplanten Radschnellweg?
Meiner Meinung nach sind sichere Radwege auf Hauptverkehrsstraßen dringend geboten. Die geplanten Radschnellwege in der Ludwig- und Leopoldstraße lehne ich aber ab, da die vorhandenen Radwege ausreichend sind und zu viele Parkplätze entfallen müssten.

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