Maxvorstadt

Spitzenkandidat der CSU

+
Christian Krimpmann tritt für die CSU an.

Hallo stellt die Erstplatzierten der Parteien vor, die für den Bezirksausschuss Maxvorstadt kandidieren. Sie verraten im Steckbrief auch, wie sie von der Umgestaltung der Augustenstraße halten und wie sie zu den Großveranstaltungen am Königsplatz stehen.

Name: Christian Krimpmann
Alter: 42 Jahre
Stadtviertel: Maxvorstadt (3. Stadtbezirk)
Beruf: Polizist

Mein wichtigstes Ziel fürs Viertel:
Mit dem neu gebildeten Gremium in den nächsten sechs Jahren vernünftige Politik für die Leute in unserem Stadtviertel machen.

Die Augustenstraße soll umgestaltet werden. Um mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen, könnten Parkplätze wegfallen. Was erhoffen Sie sich von der Neugestaltung der Augustenstraße?
Wichtig ist hierbei, dass die Interessen aller Beteiligten gleichberechtigt vertreten sind und sich die Gestaltung nicht zugunsten eines einzelnen Verkehrsteilnehmers oder Interessenten ausrichtet. Insgesamt erhoffe ich mir, dass wir ein harmonisches Miteinander zwischen Fußgängern, Radfahrern, Autofahrern, Gewerbetreibenden und Anliegern hinbekommen.

Auf dem Königsplatz finden häufig Großveranstaltungen statt. Immer wieder beschweren sich Bürger über Lärm und fordern deshalb, die Veranstaltungen mehr einzuschränken. Wie stehen Sie zu diesem Thema?
Veranstaltungen auf dem Königsplatz sind recht und schön. Nur dürfen es nicht so viele sein, dass die vorhandenen Attraktionen, wie Museen oder der Platz selbst in den wenigen Sommermonaten nicht mehr hinreichend genutzt werden können.

Google hat den Postpalast gekauft: Neue Arbeitsplätze werden geschaffen, Wohnungen fehlen jedoch. Wie viel kann man von der Wirtschaft fordern? Sollte man Großkonzerne wie Google zum Wohnungsbau auffordern?
Ja, das sollte man. Allerdings fehlen teilweise die rechtlichen Möglichkeiten hier Vorschriften zu machen. Die Lokalpolitik hat hier hauptsächlich nur Appellcharakter.

Wie stehen Sie zum geplanten Radschnellweg?
Kritisch. Direkt nebenan verläuft der schöne Englische Garten von der Stadtmitte bis weit über die Stadtgrenzen hinaus. Dort kann man wunderbar entlangradeln. Die Ludwigstraße verfügt bereits über einen weitgehend gut ausgebauten Radweg. Ich mache mir Sorgen, dass der geplante Wegfall von insgesamt 900 Parkplätzen den Verkehr in der Maxvorstadt nachteilig beeinflussen wird.

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Endlich wieder Konzerte, Kabarett und Filmvergnügen: Münchens Kulturleben nimmt – langsam – wieder Fahrt auf
Endlich wieder Konzerte, Kabarett und Filmvergnügen: Münchens Kulturleben nimmt – langsam – wieder Fahrt auf
Mindestabstand wegen zu schmalen Gehwegen nicht überall möglich - BA-Grüne wollen mehr Platz für Fußgänger
Mindestabstand wegen zu schmalen Gehwegen nicht überall möglich - BA-Grüne wollen mehr Platz für Fußgänger

Kommentare