Maxvorstadt

Spitzenkandidat der AfD

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Valentin Martinez (AfD)

Hallo stellt die Erstplatzierten der Parteien vor, die für den Bezirksausschuss Maxvorstadt kandidieren. Sie verraten im Steckbrief auch, wie sie von der Umgestaltung der Augustenstraße halten und wie sie zu den Großveranstaltungen am Königsplatz stehen.

Name: Valentin Martinez
Alter: 47 Jahre
Stadtviertel: Maxvorstadt
Beruf: Jurist 

Mein wichtigstes Ziel fürs Viertel:
Das harmonische Zusammenleben aller Anwohner zu fördern. Junge Menschen sollen mit alten Menschen und Familien zusammenleben können, indem man Rücksicht aufeinander nimmt. Die Sperrzeitregelung bis Mitternacht ist von zentraler Bedeutung. 

Die Augustenstraße soll umgestaltet werden. Um mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen, könnten Parkplätze wegfallen. Was erhoffen Sie sich von der Neugestaltung der Augustenstraße?
Eine Neugestaltung der Augustenstraße darf den speziellen Charakter und den Charme des Viertels nicht nachteilig verändern. Die Interessen der Anwohner und der Geschäfte müssen berücksichtigt werden, indem sie von Anfang an miteingebunden werden. 

Auf dem Königsplatz finden häufig Großveranstaltungen statt. Immer wieder beschweren sich Bürger über Lärm und fordern deshalb, die Veranstaltungen mehr einzuschränken. Wie stehen Sie zu diesem Thema?
In München existieren viele Flächen, wo Großveranstaltungen stattfinden können, ohne Anwohner zu belästigen. Der Königsplatz sollte sehr restriktiv dafür benutzt werden. Die Polizei muss für die Sicherheit und für die Einhaltung der Auflagen sorgen. 

Google hat den Postpalast gekauft: Neue Arbeitsplätze werden geschaffen,Wohnungen fehlen jedoch. Wie viel kann man von der Wirtschaft fordern? Sollte man Großkonzerne wie Google zum Wohnungsbau auffordern?
Unternehmen sollen primär Arbeitsplätze schaffen, nicht Wohnraum. Die Politik darf ihre Verantwortung nicht auf Unternehmen abwälzen. Auf kommunaler Ebene muss kontinuierlich vergünstigter Wohnraum besonders für Familien geschaffen und erhalten werden. 

Wie stehen Sie zum geplanten Radschnellweg?
Eine schnelle Radverbindung ist sehr gut, aber sie darf nicht zu Lasten der Autofahrer gebaut werden. Die Parkplätze entlang der Ludwig- und Leopoldstraße sollen erhalten bleiben, damit der Einzelhandel und die Gastronomie nicht benachteiligt werden.

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