Altstadt-Lehel

Spitzenkandidat der CSU

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Bernhard Wittek (CSU)

Hallo stellt die Erstplatzierten der Parteien vor, die für den Bezirksausschuss Altstadt-Lehel kandidieren. Sie verraten im Steckbrief auch, wie sie zur "autofreien Innenstadt" stehen und was sie von dem Problem mit der Müllentsorgung halten.

Name: Bernhard Wittek
Alter: 34 Jahre
Stadtviertel: Lehel
Beruf: Betriebswirt

Mein wichtigstes Ziel fürs Viertel:
Im Viertel ist der Stress einer wachsenden Großstadt immer stärker zu spüren. Ich will die Innenstadt für die Zukunft fit machen und als Wohnviertel erhalten. Dabei geht es oft um die alltäglichen Dinge des Lebens: eine praktikable Parkplatzsituation für Anwohner, fehlende Geldautomaten der Stadtsparkasse, oder fußläufig erreichbare Wertstoffcontainer. Es braucht einen Interessenausgleich zwischen Anwohnern, Gewerbetreibenden und Besuchern.

Wie stehen Sie zum Thema „autofreie Innenstadt“? Wie problematisch ist es, wenn Fahrstreifen und Parkplätze für Radwege/ mehr Platz für Fußgänger weichen müssen? 
Die Reduzierung des Verkehrsaufkommens ist im Grundsatz begrüßenswert. Wir müssen uns hier bessere Verkehrslösungen einfallen lassen, durch einen Ausbau im ÖPNV und bessere Infrastruktur für Fahrradfahrer und Fußgänger. Jedoch muss auch das Auto weiterhin dort einen Platz haben, wo es gebraucht wird. Wir schlagen für den Bezirksausschuss z.B. eine Drei-Säulen-Initiative vor, mit der wir der Parkplatzproblematik im Sinne der Anwohner begegnen.

Wie sehen Sie die Zukunft des Tals (auch im Hinblick auf den Verkehr)?
Die angedachte Erweiterung der Fußgängerzone ins Tal bietet Chancen für die Altstadt, aber auch z.B. für eine Aufwertung des angrenzenden Isartorplatzes. Jedoch müssen dabei die Anliegen von Anwohnern und Gewerbetreibenden, Tax‘lern, Radfahrern und Arztpraxen hinreichend berücksichtigt werden. 

Lärm- und Ruhestörungen im Viertel: Was kann man tun?
Maßnahmen für ein rücksichtsvolles Miteinander kommen zu spät, wenn sie erst nach eingegangenen Anzeigen bei der Polizei erfolgen. Wir wollen proaktivere Ansätze ins Auge fassen, z.B. lokale Sensibilisierungsmaßnahmen, wie etwa sichtbare Hinweise auf die umliegenden Wohngebiete und eine verstärkte Kommunikation mit Beteiligten vor Ort.

Müllentsorgung/ fehlende Wertstoffinseln im Zentrum: Wie groß ist das Problem? Welche Möglichkeiten sehen Sie? 
Die momentanen Zustände sind bei diesem Thema nicht haltbar. Im ganzen Stadtbezirk Altstadt-Lehel gibt es nur noch einige wenige Wertstoffinseln, in weiten Teilen gar keine mehr. Wir setzen uns für die Aufstellung zusätzlicher Sammelstationen ein. Insbesondere Unterflur-Container versprechen dabei eine an der Oberfläche platzsparende Alternative. Auch eine einfachere Möglichkeit häuslichen Sperrmüll zu entsorgen sollte für die Innenstadtbereiche ins Auge gefasst werden.

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