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Finanzspritze sorgt für Rückenwind

Schluss mit Dornröschenschlaf: So verlaufen die Sanierungsarbeiten am Ruffinihaus

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Eingerüstet und fest in Bauarbeiterhand: der bekannte Ruffiniblock am Rindermarkt. Seit einem Jahr wird saniert, um das geschützte Denkmal von 1903 zu erhalten.

Altstadt – Gute Nachrichten von der Ruffinihaus-Baustelle: Noch türmen sich am Rindermarkt zwar Container, doch schon im August soll die Ladenzeile fertig sein – Wie es um Sanierung steht, lesen Sie hier

Es hämmert und lärmt: Ein Schönheitsschlaf sieht anders aus – und doch soll das Ruffinihaus, denkmalgeschütztes Ensemble von 1903, nach der Großbaustelle bald wieder in altem Glanz erstrahlen (Hallo berichtete). Marina Schmöller, Juniorchefin vom Spanischen Fruchthaus, freut sich auf ihren Wiedereinzug: „Nächste Woche haben wir eine Baustellenbegehung.“ Auch Ingrid Scholz, Sprecherin des Baureferats, bestätigt: „Die Sanierungsarbeiten am Ruffinihaus verlaufen nach Plan. Bereits im August 2019 sind die Läden im Erdgeschoss bezugsfertig.“

Derzeit werde sowohl im Außen- als auch im Innenbereich gearbeitet. Wenn die Läden aus ihrer Interimslösung am Stadtmuseum zurückgekehrt sind, geht es zügig mit dem Rest voran. „Im August 2020 werden die drei Stockwerke, das Dachgeschoss und die Fassade fertiggestellt sein“, teilt Scholz mit.

Rückenwind für die Arbeiten verleiht eine Finanzspritze über 50 000 Euro, die die Stadt jetzt von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz erhalten hat. Dort wird auch derzeit noch über Anträge für Fördergelder in Höhe von je 100 000 Euro für die Instandsetzung der Kastenfenster sowie zur Restaurierung der historischen Treppenhäuser entschieden. Auch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege hat 46 500 Euro für die Sanierung bereitgestellt.

Allerdings bleibt der Löwenanteil der Kosten an der Stadt hängen: 34,5 Millionen kostet die Sanierung insgesamt. Doch der Erhalt des wertvollen Bauwerks ist es laut Stadtkämmerer Christoph Frey wert: „Es zählt mit seinen kunstvollen Fassaden und Fresken zur Münchner Stadtgeschichte.“

Marie-Julie Hlawica

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