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Wer anderen eine Grube gräbt...

Einmal nicht nachgedacht – schon kommt einem die Polizei auf die Spur

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Als der Täter in der Münchner Altstadt einen Geldbeutel entwendete, hatte er wohl nicht damit gerechnet, so schnell gefasst zu werden.

Altstadt – Was sich am vergangenen Nachmittag in einem Optiker-Geschäft in der Münchner Innenstadt ereignete, muss wohl ein lebendiges Beispiel für den Rückschlag des Karmas sein...

Diese unüberlegte Handlung war wohl eine Fügung des Schicksals. 

Am vergangenen Nachmittag, gegen 17.15 Uhr, wollte ein 23-jähriger Mann in einem Optiker-Geschäft in der Sonnenstraße mit Kreditkarte bezahlen. Glücklicherweise arbeitete dort ein aufmerksamer Verkäufer. Diesem fiel sofort auf, dass besagte Kreditkarte auf den Namen einer Frau ausgestellt war. Er wurde misstrauisch und alarmierte umgehend die Polizei, um die Lage aufzuklären. 

Als die Beamten am Tatort eintrafen, bemerkten auch sie das eigenartige und merklich verunsicherte Verhalten des 23-Jährigen. Daraufhin durchsuchten die Beamten den Mann. Und tatsächlich: Sie konnten den gesamten Geldbeutel der bis dato unbekannten Kreditkartenbesitzerin sicherstellen.

Doch wie kam es dazu? 

Nachdem der mutmaßliche Taschendieb vorläufig festgenommen und in die nächstgelegene Polizeiinspektion gebracht wurde, stellte sich im Rahmen weiterer Sachbearbeitung heraus, dass der sichergestellte Geldbeutel wohl wenige Stunden zuvor aus der Jackentasche einer 62-jährigen Dame aus dem Münchner Landkreis gestohlen worden war. Diese hatte sich zur Tatzeit in einem in der Altstadt gelegenen Lokal aufgehalten – ihre Habseligkeiten nicht bewusst überwacht.

Ausgehend von dieser belastenden Beweislage wurde der 23-jährige Täter wegen des Diebstahls angezeigt. Er wurde zudem einem Haftrichter vorgeführt, der nur wenige Zeit später einen Haftbefehl erließ.

Mit diesem Ausgang hatte der Taschendieb wohl nicht gerechnet. Hätte er doch etwas genauer nachgedacht, bevor er unüberlegt die Kreditkarte der Bestohlenen zückte.

Polizei München/reb

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