Zum Schutz vor Corona

München: Wie die Alten- und Servicezentren mit dem Virus umgehen

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Das geplante St. Patrick’s Day Festival anlässlich des 25. Jährigen Jubiläums in München wird am kommenden Wochenende ebenfalls nicht stattfinden.

Auch München bleibt nicht verschont – zahlreiche Veranstaltungen werden derzeit wegen Corona abgesagt. Doch der Umgang mit dem Virus variiert. 

  • Auswirkungen des Coronavirus in München
  • Risikogruppen
  • Reaktion der Alten- und Servicezentren

  • München: Das Coronavirus ist inzwischen auch in der Landeshauptstadt deutlich zu spüren: Diverse Veranstaltungen werden derzeit abgesagt. Für die Münchner Mitte heißt das in dieser Woche, dass die Klimaaktivisten von „Fridays For Future“ am Freitag, 13. März, nicht zum bayernweiten Streik auf die Straße gehen. Das geplante St. Patrick’s Day Festival anlässlich des 25. Jährigen Jubiläums in München wird am kommenden Wochenende ebenfalls nicht stattfinden – stattdessen soll es im Sommer nachgeholt werden. 

    Reaktion der Alten- und Servicezentren

    Zu den Risikogruppen zählen vor allem ältere Mitbürger. Hallo hat bei den Alten- und Service­zentren (ASZ) im Zentrum Münchens nachgefragt, wie diese mit dem neuartigen Virus umgehen. „Im Moment werden wir nichts absagen“, erklärt Anja Groß vom ASZ Altstadt. Jeder müsse letztlich selber entscheiden, ob er kommen möchte. „Es läuft alles recht normal“, so die Pädagogische Mitarbeiterin. Man habe jedoch zusätzliche Desinfektionsspender aufgestellt. 

    Das ASZ Lehel und das ASZ Maxvorstadt stehen unter der Trägerschaft des Bayerischen Roten Kreuzes. Sprecherin Andrea Frauscher  erklärt: „Die Entwicklungen rund um das Coronavirus erfordern eine erhöhte Sensibilität, gleichzeitig ist uns aber wichtig, mit allen Besuchern der Alten- und Servicezentren einen normalen Alltag zu leben.“ Man halte sich in allen Einrichtungen an die Handlungsempfehlungen des Bayerischen Roten Kreuzes, was in engem Kontakt zum Robert-Koch-Institut und dem Freistaat Bayern stehe. „Zudem beachten wir, die von der Stadt München kommunizierten Empfehlungen für die ASZs“, erläutert Frauscher. Darin heiße es, dass die ASZs offen und erreichbar für Senioren bleiben. Veranstaltungen, insbesondere, wenn es mehr als 20 Teilnehmer gibt, können jedoch auch abgesagt werden. Auch kulturelle Einrichtungen schließen derzeit vorsorglich. 

    Andrea Frauscher

    kf

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