Deutsche Bahn

Monströse Mauer am Marienhof geplant

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Die große Baustelle am Marienhof soll bald hinter einer hohen Lärmschutzwand verschwinden.

Altstadt: Die Bahn will eine riesige Lärmschutzwand am Marienhof bauen.

Die Arbeiten am Marienhof schreiten voran. Als Vorbereitung zum Bau der zweiten Stammstrecke finden rund um den Marienhof Kanalbaumaßnahmen und Leitungsverlegungen statt. Schön anzusehen sind die vielen Rohre, Schutt und Metallplatten nicht. Doch ab Mitte 2018 soll die Baustelle nicht mehr zu sehen und vor allem nicht mehr zu hören sein. Sie verschwindet hinter einer 4,50 Meter hohen Lärmschutzwand. Diese soll aus Holz gebaut werden. Und damit um die Baustelle in Münchens Zentrum nicht einfach eine unschöne, kahle Wand steht, soll diese hübsch gestaltet werden. „Hinsichtlich der Gestaltung sind wir momentan noch in Abstimmungen“, antwortet eine Sprecherin der Deutschen Bahn auf Anfrage.

Zuvor – im Frühjahr nächsten Jahres – sollen die Vorabmaßnahmen abgeschlossen sein. Nach dem Bau der Mauer wird dahinter eine tiefe Baugrube ausgehoben. Dann kann der Ausbau für die unterirdische Station Marienhof beginnen. Das Infozentrum zur 2. Stammstrecke soll auch während der Bauzeit bestehen. Von dort aus kann man die Baustelle überblicken.

Aktuell wird der Kanal, der quer unter dem Marienhof läuft nach außen an die Schrammerstraße verlegt, um das Baufeld für die Station Marienhof freizumachen. Deshalb wird an der Straße ab Oktober eine große Baugrube errichtet. Die Arbeiten in der Schrammerstraße sollen bis zum Frühjahr 2018 dauern.
Laura Felbinger

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