Boden- und Grundwasseruntersuchung

Der Marienhof wird durchlöchert

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Ein Seilbagger bohrt am Marienhof bis zu 60 Meter tiefe Löcher, um den Boden zu untersuchen und Brunnen für die Grundwasserentnahme zu erstellen.

Altstadt - Seit einem knappen Jahr wird an der zweiten Stammstrecke gewerkelt. Jetzt geht es an Probebohrungen

Vor fast einem Jahr fand der Spatenstich für den umstrittenen Bau der zweiten Stammstrecke statt. Jetzt beginnen Probebohrungen, um die genaue Zusammensetzung des Bodens für das Bauvorhaben, das 2026 fertig sein soll, festzustellen. Der Teamleiter der Geotechnik, Franz-Xaver Traunert, bohrt hierzu mit seinen Mitarbeitern 14 bis zu 60 Meter tiefe Löcher am Marienhof. „Wir sammeln Erkenntnisse über die geologischen Schichten im Boden“, sagt er. 

Wichtig sei dies vor allem in Bezug auf die Wahl der richtigen Gerätschaften und Maschinen für den Bau, so Traunert. Damit die Baustelle während des Baus trocken liegt und das umliegende Wasser nicht gegen die Außenschale des neuen Tunnels und der Haltestelle drückt, wird Grundwasser über unterirdisch verlegte Rohre in den westlichen Stadtgrabenbach abgeleitet. Das Bohren und das Erstellen von Probebrunnen zur Untersuchung des Grundwassers am Marienhof wird bis zu 1,5 Millionen Euro kosten und etwa zwei Monate dauern. „Während der Arbeiten wird es nicht übermäßig laut werden“, verspricht Traunert. Parallel laufen die Bohrungen am Ostbahnhof, Weißenburger Platz und Leuchtenbergring. In den nächsten Wochen soll es am Hauptbahnhof losgehen. Livia Schommer

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