Am Samstag, 14. Oktober

Lauf gegen Menschenhandel: Aktion rund um den Globus und auch in München

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Auch in München soll ein Zeichen gegen weltweiten Menschenhandel und Zwangsprostitution gesetzt werden.

Altstadt - München setzt ein Zeichen gegen Menschenhandel: Wie bereits im letzten Jahr findet auch 2017 am Samstag, 14. Oktober, der "Walk for Freedom" statt.

Moderne Sklaverei und Zwangsprostitution gibt es nicht nur in fernen Ländern, sondern auch in Deutschland. Für die Freiheit anderer laufen, das ist das Ziel des „Walk for Freedom“. Die globale Organisation A21 veranstaltet den Lauf, der am Samstag, 14. Oktober, stattfindet. 

Erstmalig wird der Walk for Freedom rund um den Globus in 50 Ländern zeitnah zum EU-Tag gegen Menschenhandel (am 18. Oktober) organisiert. Deutschlandweit beteiligen sich 17 Städte daran. Viele Vereine, Gruppen und Kirchengemeinden unterstützen die Arbeit von A21 und setzen sich gegen die „weltweite Ungerechtigkeit“ ein. Laut aktuellen UN-Schätzungen leben mittlerweile rund 40 Millionen Menschen in modernen Formen von Sklaverei – ein Viertel davon sind Kinder. Aber nur ein Prozent der Opfer wird jemals gerettet.

In München werden deswegen am 14. Oktober alle Teilnehmer schwarz gekleidet in einem Schweigemarsch durch die Innenstadt laufen (Start- und Endpunkt ist der Max-Joseph-Platz, Treffpunkt ab 13 Uhr, Beginn ab 14 Uhr).

„Wir wollen auf die Millionen Männer, Frauen und Kinder aufmerksam machen, die heutzutage noch in Sklaverei gefangen sind, und gleichzeitig Spenden sammeln, um den Opfern konkret zu helfen“, erklärt Lena Baecker von ICF München, dem diesjährigen Veranstalter der Stadt.

Den Trailer zum Walk of Freedom gibt es hier.

Infos und Anmeldung auf der Website der A21.

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