Moritz von Schwind

Schwinddenkmal soll zurück auf die „Schwindinsel“

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Von dem Schwinddenkmal ist mittlerweile nur noch die Büste übrig.

Lehel: Der Bezirksausschuss Altstadt-Lehel und das Österreichisch-Bayerische Forum München setzen sich für eine Versetzung des Moritz-von-Schwind-Denkmals ein. 

Manchen ist der Name „Schwindinsel“ für den nördlichen Teil der Praterinsel ein Begriff. Jedoch nicht viele wissen, dass der Inselteil seinen Namen dem Maler Moritz von Schwind verdankt. Für den Spätromantiker stand auf besagter Insel bis 1944 ein Denkmal. Dies wurde bei einem Bombenangriff zerstört. Übrig blieb lediglich eine Büste, die seit 1974 auf einer Granitsäule im Pausenhof der Grundschule in der Schwindstraße steht. 

Das Österreichisch-Bayerische Forum München will, dass die Büste auf die Schwindinsel versetzt wird. Gegründet wurde das Forum vor zweieinhalb Jahren. Seitdem setzen sich die Mitglieder dafür ein, bedeutende Künstler aus der Vergessenheit zu holen. „Im Pausenhof der Schule ist das Denkmal für die Öffentlichkeit unzugänglich“, sagt der Präsident des Forums Heinz Lukas-Kindermann. „Die Schule könnte als Ausgleich eine Kopie erhalten. An der Finanzierung würden wir uns beteiligen.“

Schließlich sei Schwind ein wichtiger Künstler gewesen. Der Österreicher war einer der bedeutendsten Maler der Spätromantik. Geboren wurde er 1804 in Wien. Er verstarb 1871 in Niederpöcking am Starnberger See und liegt seither auf dem Münchner Südfriedhof begraben.

Der Bezirksausschuss Altstadt-Lehel unterstützt den Wunsch des Forums und hat einen entsprechenden Antrag an die Stadt weitergeleitet. Im Januar 2018 tagt die AG Gedenktafel, ein Gremium, dem unter anderem Vertreter von Kultur-, Bau- und Kommunalreferat angehören. Die AG Gedenktafel kann eine Empfehlung aussprechen. Die Entscheidung fällt der Stadtrat.
laf

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