Polizei ermittelt

Rassistische Beleidigungen in Regionalzug wegen Coronavirus

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Zwei Münchner wurden, in Bezug auf den Coronavirus, in einem Regionalzug beleidigt.

In einem Regionalzug von Dachau nach München kam es zwischen den Fahrgästen zu Beleidigungen wegen des Coronavirus.  Am Hauptbahnhof wurde die Bundespolizei hinzugezogen...

Hauptbahnhof – Eine 19-jährige Münchnerin und ein 20-jähriger Münchner fuhren am Montagabend gemeinsam mit der Regionalbahn von Dachau nach München.

Während der Fahrt wurden die beiden durch zwei männliche Fahrgäste, die sich im gleichen Wagon befanden, unter Bezugnahme auf die aktuell vorherrschende Infektionslage mehrfach fremdenfeindlich und rassistisch beleidigt. 

Bei der Ankunft am Hauptbahnhof München verständigten die beiden Tatopfer unverzüglich die Bundespolizei über die Vorfälle. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung im Bereich des Hauptbahnhofes konnten ein 22-jähriger und ein 24-jähriger Tatverdächtiger vorläufig festgenommen werden. 

Gegen die beiden Münchner wurde u.a. wegen Beleidigung Anzeige erstattet. Das für politisch rechtsmotivierte Straftaten zuständige Kommissariat 44 führt die Ermittlungen.

Quelle: dpa/fb

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