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Sommerbäderpass

In geregelten Bahnen? SWM ziehen Zwischenbilanz

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Schlägernde Jugendliche, wütende Erwachsene: So sahen die ersten Tage aus, als Jugendliche die Münchner Bäder umsonst nutzen durften. Jetzt ziehen die SWM eine erste Bilanz.

Und die fällt sogar positiv aus. Allerdings eben nur dank des neuen Bäderpasses.

160 000 Sommerbäderpässe wurden gedruckt, über 80 000 sind bereits ausgegeben worden. SWM Bäderchefin Christine Kugler: „Seit 28. Juni ist der Eintritt für Kinder und Ju-gendliche nur noch mit Sommerbäderpass kostenlos möglich. Dadurch hat sich die Situation vor allem an den Bäderkassen deutlich verbessert.“ Der Zugang ins Bad laufe geordneter ab. Ärgernisse wie Vordrängeln oder wiederholtes Rein- und Rausrennen, was insbesondere zahlende Badegäste kritisiert hatten, seien damit eingedämmt. Die Ausstellung des Sommerbäderpasses habe sich schnell eingespielt. Und auch beim Zutritt laufe die Kontrolle in der Regel schnell und ohne große Wartezeiten.

Der Sommerbäderpass ist eine der von den SWM entwickelten Maßnahmen, um die große Nachfrage nach dem freien Eintritt für unter 18-Jährige mit Augenmaß und ohne zu großen Aufwand für die Badegäste in geordnete Bahnen zu lenken. Christine Kugler: „Dies ist aus unserer Sicht gut gelungen. Und sollte es einmal dazu kommen, dass sich jemand nicht an die Regeln hält, dann suchen wir das Gespräch – in der Regel mit Erfolg.“ 

Grundsätzlich gilt: Wer die Münchner Bäder nutzen möchte, muss sich an die Hausordnung halten. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Badegast Eintritt bezahlt oder den Sommerbäder-pass nutzt. Wer grob gegen die Haus- und Badeordnung verstößt, hat mit einem Hausverbot von mindestens sechs Monaten zu rechnen.

Auch Minderjährige, die im Bad auffällig werden, Regeln nicht respektieren oder andere Badegäste belästigen, können sofort des Bades verwiesen oder mit einem Hausverbot belegt werden. Die Hausverbote werden bäderweit archiviert. Bei einem Verstoß gegen das Hausverbot muss mit einer Anzeige gerechnet werden. 

Bei unter 18-Jährigen werden die Eltern über das Hausverbot schriftlich informiert. Christine Kugler: „Wir gehen hier sehr konsequent vor und schrecken nicht davor zurück, Hausverbote aus-zusprechen. Der Sommerbäderpass hebt die Anonymität auf, im Konfliktfall ist eine schnelle Identitätskontrolle möglich.“

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