Sie handelte aus Verzweiflung

Ehestreit eskaliert: 76-Jährige bricht ihrem Ehemann mit einer Glasflasche den Schädel

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Aus einem Ehestreit wurde ein blutiges Familiendrama.

München - Eine 76-Jährige wählte den Notruf, da sie gerade versucht hatte, mit einer Flasche ihren Mann zu erschlagen

Am frühen Morgen kam es in der Münchner Innenstadt zu einem Ehestreit mit dramatischem Ausgang.

Eine 76-Jährige verständigte gegen 08.30 Uhr die Einsatzzentrale der Münchner Polizei und teilte den Beamten mit, dass sie gerade versucht habe, mit einer Flasche ihren Mann zu erschlagen. 

Wenig später konnte die Frau in ihrer Wohnung festgenommen werden. Die zerbrochene Glasflasche wurde sichergestellt. Ihr Ehemann befand sich ebenfalls in der Wohnung. Er hatte schwere Kopfverletzungen erlitten und war nicht mehr ansprechbar. Bis zum Eintreffen des Notarztes leisteten die eingetroffenen Polizeibeamten Erste Hilfe.

Doch wie kam es zu diesem Drama? Offenbar handelte es sich um eine Tat aus purer Verzweiflung: Die Münchnerin gab an, dass ihr Mann dement sei und ständig weglaufen oder mit dem Auto wegfahren wolle. Auch kurz bevor es zur Tat kam, wollte er die Flucht ergreifen. Mit der Situation völlig überfordert war, sah die 76-Jährige keinen anderen Ausweg mehr und schlug ihren Ehemann nieder, um ihn daran zu hindern, die Wohnung zu verlassen.

Der über 80-jährige Ehemann wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Laut erster Diagnose erlitt er einen Schädelbasisbruch sowie eine schwere Gehirnblutung. In akuter Lebensgefahr schwebt er zum aktuellen Zeitpunkt glücklicherweise nicht mehr. 

Mittlerweile ist er zwar wieder ansprechbar, aufgrund seiner Erkrankung ist er allerdings nicht in der Lage, Angaben zum Geschehen zu machen.

Polizei München/ reb

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