Gesundheitsministerium zieht Konsequenzen

Coronavirus München: Gesundheitsministerium verschärft die Regeln - hunderten Schülern droht Quarantäne

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Coronavirus München: Bayerisches Gesundheitsministerium verschärft Regeln

Wegen Coronavirus: Bayerisches Gesundheitsministerium verschärft Regeln. Hallo erklärt, welche Schüler ab sofort für 14 Tage in Quarantäne müssen

  • Bayerisches Gesundheitsministerium verschärft Regeln
  • neue Regelung gilt vorerst unbefristet
  • für welche Einrichtungen die neuen Bestimmungen gelten

München - Zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus an Schulen und Kindertagesstätten verschärft das bayerische Gesundheitsministerium die Regeln. Laut einer sogenannten Allgemeinverfügung dürfen Schüler und Kindergartenkinder nach einer Rückkehr aus Risikogebieten - wie zum Beispiel Südtirol - ab sofort für 14 Tage nicht in die Schule beziehungsweise in eine entsprechende Betreuungseinrichtung. 

Dies teilte das Ministerium am Samstag mit. Die Entscheidung sei im Einvernehmen mit dem Kultus- und dem Familienministerium getroffen worden, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU). Die Auswirkungen des Coronavirus auf die Stadt München werden damit immer größer.

Coronavirus München - Bayerisches Gesundheitsministerium verschärft Regeln

Südtirol war vom Robert Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet in Sachen Coronavirus eingestuft worden. Risikogebiete sind laut RKI „Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden kann“. In Italien gehören dazu außerdem die Region Emilia-Romagna, die Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien.

In der Allgemeinverfügung heißt es: „Schülerinnen und Schüler sowie Kinder bis zur Einschulung, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet (...) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet keine Schule, Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte betreten.“ Diese Regelung gilt logischerweise für die komplette Stadt München

Coronavirus München: Anordnung des Gesundheitsministeriums gilt unbefristet

Ein Sprecher des Bayerischen Gesundheitsministeriums betonte, dass nach Abwägung aller Umstände eine solche allgemeingültige Anordnung erforderlich sei, um die Verbreitung der Infektion mit dem Coronavirus in Schulen und bei der Kinderbetreuung zu unterbinden. „Die Anordnung ist nicht befristet.“ Bei einer neuen Risikoeinschätzung werde die Verfügung gegebenenfalls aufgehoben.

Bayernweit registrierte das Gesundheitsministerium am Freitag 29 neue Infektionen mit dem Virus, mehr als die Hälfte davon in Oberbayern. Neuere Zahlen lagen am Samstag zunächst nicht vor.

Coronavirus: Seit 26. Februar 102 neue Fälle im Freistaat

Seit dem 26. Februar gab es somit 102 neue Fälle im Freistaat. Bislang sind in Bayern damit mindestens 116 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Die ersten 14 Infizierten, die allesamt mit dem Autozulieferer Webasto aus Gauting-Stockdorf in Zusammenhang standen, gelten als auskuriert.

Quellen: dpa/lit

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