Das sind die Groß-Projekte des KVR im Jahr 2019

Brandheiß: Das wird neu in München

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Ab 2019 noch besser geschützt: Nach rund 25 Jahren bekommt die Münchner Feuerwehr 8500 komplett neue Garnituren ihrer Spezialkleidung – von dieser gibt es aber noch keine Fotos.

München – Neues Jahr neues Glück: Nicht nur im Puncto Baustellen, auch bezüglich der Verwaltung stehen 2019 große Projekte an – Hallo hat die Großprojekte des KVR zusammengetragen

Für die Münchner Feuerwehr bringt 2019 viel Neues: Im Mai startet die rund sieben Jahre dauernde Sanierung der Hauptfeuerwache. Dies geschieht in vier Bauabschnitten. „Ausgelagert werden immer nur die Verwaltungsbereiche, sodass der Wachbetrieb während der kompletten Umbauphase aufrechterhalten wird“, sagt Johannes Mayer, Sprecher des Kreisverwaltungsreferats (KVR). Der Startschuss fällt an der Gebäudezeile Unterer Anger, wo Dienstwohnungen und Büros der Abteilung „Vorbeugender Brandschutz“ sind. Betroffen ist auch das Feuerwehr-Museum. „Es bleibt mindestens bis 2021 geschlossen und wird in neuen Räumlichkeiten am Unteren Anger völlig neu entstehen.“

Zudem werden die Feuerwehrleute ab 2019 neu eingekleidet. Über einen Zeitraum von vier Jahren werden 8500 neue Garnituren der Schutzausrüstung für die Einsatzkräfte angeschafft. „Die neue ergonomische Einsatzkleidung wurde von Mitarbeitern der Branddirektion mit­entwickelt“, berichtet Mayer. Die Kluft sei dank modernster Materialien vor allem leichter als die alte und schütze noch besser vor Flammen und Hitze. Neu sind beispielsweise Überhosen.

In Ramersdorf soll der erste Bauabschnitt der Feuerwache 5 bis Oktober soweit fertiggestellt sein, dass die bestehende Wache dorthin verlagert werden kann. Dort startet dann der zweite Bauabschnitt für die Wache 5.

Volksbegehren „Rettet die Bienen“

Gleich zu Jahresbeginn haben die Bürger die Möglichkeit, Einfluss auf die Gesetzgebung zu nehmen: Vom 31. Januar bis 13. Februar findet in Bayern das Volksbegehren „Rettet die Bienen!“ statt. Es wurde von der ödp initiiert und fordert Maßnahmen zur Rettung der Artenvielfalt. In München werden dafür sieben Eintragungsstellen eingerichtet. Nähere Infos dazu werden ab Januar online unter www.wahlamt-muenchen.de veröffentlicht.

Bürgerbüro wird kundenfreundlicher

Im Januar wird nun auch das zentrale Bürgerbüro an der Ruppertstraße 19 auf das elek­tronische Terminvergabesystem umgestellt. Das Gebäude wird derzeit aufgestockt und energetisch saniert. Insgesamt werden rund 60 Millionen Euro in die Modernisierung des KVR investiert. Der Umbau im Bürgerbüro ist für 2020 geplant, die Vorbereitungen dafür beginnen 2019. Das Hauptgebäude bekommt einen neuen Eingang und wird mit zeitgemäßen Arbeitsplätzen ausgestattet.

Radlstreifen für Brienner Straße und elf Service-Stationen

Die Brienner Straße soll einen Fahrradschutzstreifen bekommen.

Radfahren soll attraktiver und sicherer werden. Deshalb bekommt die Brienner Straße Fahrradschutzstreifen. Dazu wird sie zwischen Odeons- und Amiraplatz zur unechten Einbahnstraße Richtung Westen. „Sie ist die am stärksten von Radlern frequentierte Straße in der Stadt“, so der KVR-Sprecher. Außerdem werden im Rahmen eines Pilotversuchs an elf Standorten im Stadtgebiet Rad-Service-Stationen mit Luftpumpen eingerichtet. Die Montage startet im Frühjahr 2019.

So macht München (noch) mobiler

Im kommenden Jahr wird ein Grundsatzbeschluss zur sogenannten Sharing-Mobility in München erwartet. Er soll laut KVR-Sprecher Johannes Mayer „den Grundstein für die weitere Verbreitung umfangreicher Angebote im Bereich Sharing-Mobility nach einem Gesamtkonzept für die Stadt München legen“. Im Rahmen des EU-Projekts „Civitas Eccentric“ gehen zudem im Domagkpark und der Parkstadt Schwabing zwei weitere Mobilitätsstationen in Betrieb.

Folgen des Brexit

So wirkt sich internationale Politik auf das KVR aus: Die Ausländerbehörde stellt sich auf die möglichen Folgen des Brexit ein. „Es stehen konkrete Überlegungen an, wie die rund 5000 in München lebenden britischen Staatsangehörigen und Familienmitglieder gut und reibungslos in einen neuen korrekten aufenthaltsrechtlichen Status überführt werden können“, erklärt Johannes Mayer. Zudem ist das Wahlamt mit der Abwicklung der Europawahl am Sonntag, 26. Mai 2019, befasst.

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