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Sankt-Anna-Gymnasium wird zukünftig Teil eines bayernweiten Projekts 

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Von: Kassandra Fischer

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Längst Alltag am Sankt-Anna-Gymnasium: Schülerinnen lernen Nachhaltigkeit auf praktische Weise.
Längst Alltag am Sankt-Anna-Gymnasium: Schülerinnen lernen Nachhaltigkeit auf praktische Weise. © Sankt-Anna-Gymnasium

Am Sankt-Anna-Gymnasium im Lehel wird in diesem Schuljahr Nachhaltigkeit großgeschrieben: Die Schule nimmt an einem bayernweiten Projekt teil.

LEHEL Ein nachhaltiger Pausenverkauf, Hochbeete im Schulhof, ein mobiler Kochwagen für Ernährungsbildung: Am Sankt-Anna-Gymnasium (SAG) im Lehel wird Nachhaltigkeit bereits seit Jahren groß geschrieben. Für das neue Schuljahr wurde das SAG vom Kultusministerium nun als Modellschule für das Projekt „Wirkstatt Nachhaltigkeit“ ausgewählt.

Christian Winkler, Mitarbeiter der Schulleitung und verantwortlich für den Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) hofft dadurch, das SAG in genau diesem Bereich voranzubringen. Im Vordergrund des Projekts stehe die Schülerbeteiligung. Diese machen sich dabei auf die Suche, ein Problem aus ihrem Umfeld zu lösen – beispielsweise aus den Bereichen Recycling, Konsum, Landwirtschaft, Mobilität oder Energie. Was sich die Schüler am SAG konkret aussuchen werden, ist derzeit noch offen.

Nachhaltigkeit am Sankt-Anna-Gymnasium: Bayernweites Projekt für Schüler in diesem Schuljahr

„Angedacht ist die Anknüpfung im Unterricht, zum Beispiel in einem Projekt-Seminar in der 11. Jahrgangsstufe oder im Wahlfach BNE, vorwiegend in außerunterrichtlichen Lernsettings“, erklärt Winkler zur geplanten Umsetzung. Vier Schüler bilden dabei das Schulteam, werden jedoch von weiteren Schülern, einer betreuenden Lehrkraft und einem Mitglied der Schulleitung unterstützt. Ein Innovationsbudget von 400 Euro bekommt die Schule dafür zur Verfügung gestellt.

Insgesamt wird es einen Zyklus von drei Phasen geben, der sich über das gesamte Schuljahr erstreckt. Mitte November treffen sich dabei zunächst alle Teams – aus Oberbayern sind das 20 Stück – und bekommen Input, Ideen und Innovationsmethoden beigebracht. Im Anschluss folgt die Bearbeitungsphase an den jeweiligen Schulen und gegen Ende des Schuljahrs steht eine Präsentation und Reflexion der Lösung gemeinsam mit den anderen Schulen an.

Schulstart in München: Starker Zuwachs durch ukrainische Kinder

In dieser Woche hat für rund 113 000 Schüler an den öffentlichen allgemeinbildenden Schulen in München das neue Schuljahr begonnen. Darunter sind 12 127 Kinder in 528 Klassen, die ihren ersten Schultag an einer öffentlichen Grundschule erleben haben. Das sind 522 Kinder und damit 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Insgesamt ist heuer ein erheblicher Zuwachs der Schüler im Stadtgebiet zu verzeichnen, wie das Referat für Bildung und Sport in der ersten Schulwoche bekannt gab – nicht zuletzt durch die Aufnahme von ukrainischen Schülern in die Regelklassen der Grund- und Mittelschulen. Zum Vergleich: Die Münchner Mittelschulen unterrichten heuer 13 142 Schüler, im Vorjahr waren es 12 350.Eine gute Nachricht: Insgesamt sind drei neue Grundschulen zum Schuljahr 22/23 in Betrieb gegangen – darunter die neue Grundschule an der Infanteriestraße in Schwabing-West.

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