Auf nach Florida

Münchnerinnen vertreten Deutschland bei der WM - nur eine Hürde gibt es noch

Shari Oppong-Adom aus der Maxvostadt (v.l.n.r), Laura Heininger aus Obersendling und die Bogenhauserin Julia Lorenz hoffen auf finanzielle Unterstützung.
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Shari Oppong-Adom aus der Maxvostadt (v.l.n.r), Laura Heininger aus Obersendling und die Bogenhauserin Julia Lorenz hoffen auf finanzielle Unterstützung.

Vier Münchnerinnen haben es nicht nur in die Nationalmannschaft geschafft, sie dürfen sogar bei der WM in den USA Deutschland im Cheerleading vertreten. Doch noch gibt es ein Problem...

München – Vier Münchnerinnen bei der WM in Florida: Dieser Traum geht für Shari Oppong-Adom (27), Laura Heininger (28), Andrea Strassl (24) und Julia Lorenz (29) von den Munich Cheer Allstars in Erfüllung. Dank Talent und harter Arbeit – trainiert wird neben dem Vollzeitberuf mindestens fünf Mal die Woche für zwei bis drei Stunden beim "Turnerbund München e.V." – haben sie es nicht nur ins Nationalteam geschafft, sie dürfen mit diesem auch Deutschland bei der Cheerleading-WM in den USA vertreten. 

Dort wollen sie für positive Schlagzeilen sorgen – nachdem zuletzt Cheerleading vor allem deshalb Gesprächsthema war, weil der Basketballclub Alba Berlin zur aktuellen Saison seine Cheerleader mit der Begründung junge Frauen als attraktive Pausenfüller seien nicht mehr zeitgemäß abgeschafft hatte. Shari Oppong-Adom sieht das kritisch: „Davon auszugehen, dass Cheerleader nur als Unterhaltung für männliches Publikum tanzen ist völlig Banane und sexistisch.“ Die Tänzerinnen würden nicht nur Showdance machen, sondern wie sie auch bei internationalen Wettbewerben antreten. 

So wie jetzt die Münchnerinnen – wenn der Traum nicht doch noch platzt: Denn bisher fehlt die finanzielle Unterstützung, um Flüge, Teilnahmegebühr und Trainingswochenenden mit dem Nationalteam zu stemmen. Eine Crowdfunding-Kampagne soll die noch fehlenden 2000 Euro bringen. 

Übrigens: Bei so einer Meisterschaft geht es nicht wie in einem US-Tennie-Film zu, betont Oppong-Adom: „Es ist mit etwas weniger Zickereien und Drama verbunden.“ Das Grundprinzip: Wer am meisten Punkte in den Kategorien Schwierigkeit, Ausführung, Gesamteindruck und Kreativität bekommt, gewinnt.

sab

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