Hier baut die Stadt im Bezirk 

Sanierung des Münchner Berufschulzentrums - Stadt baut städtische Wohnungen und Kita in der Maxvorstadt

Das Berufschulzentrum an der Luisenstraße wird derzeit von der Stadt saniert.
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Das Berufschulzentrum an der Luisenstraße wird derzeit von der Stadt saniert.
  • Kassandra Fischer
    vonKassandra Fischer
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Rund um den Königsplatz wird derzeit in München gebaut. Die Sanierung des Berufsschulzentrums, städtische Wohnungen und Kita stehen derzeit auf dem Plan der Stadt.

Maxvorstadt - Es wird gebuddelt, gebaut und saniert – gleich zwei städtische Projekte prägen derzeit das unmittelbare Umfeld des Königsplatzes.

Seit rund einem Jahr läuft am Berufsschulzentrum an der Luisenstraße 9 bis 11 eine Generalinstandsetzung. Bis September 2024 sollen die Arbeiten insgesamt dauern. Kosten: circa 152  Millionen Euro. Nur eine Querstraße weiter sind derzeit die Stadtwerke zu Gange (siehe unten).

„Die ursprüngliche Nutzung und Funktion des Berufsschulzentrums sowie das äußere Erscheinungsbild bleibt erhalten“, erklärt Julia Mayer, Sprecherin des Referat für Bildung und Sport auf Hallo-Anfrage. Optimiert werde jedoch die Raumsituation, die Nutzungsverteilung wird neu organisiert.

Momentan läuft zeitlich alles nach Plan

Nach den Sanierungen werden nicht alle Schulen zurück in die Maxvorstadt kommen: So ziehen die Fach- und Meisterschulen für Farb- und Lacktechnik, Vergolderhandwerk und die Berufsschule für Farbe und Gestaltung nach der Fertigstellung eines Neubaus nach Neuperlach.

Zurück kehren lediglich die Städtische Berufsschule für das Spenglerhandwerk, Umwelt- und Versorgungstechnik, die Fachschule für Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik sowie die Werkstätten des Berufsschulzentrums für das Bau- und Kunsthandwerk.

Anstelle der Vitrinen im Erdgeschoss, soll es im Berufsschulzentrum in Zukunft Verglasungen geben. Außerdem werden das Gebäude energetisch saniert und neue Anforderungen des Brandschutzes, der Statik und des Arbeitsschutzes umgesetzt.

„Aktuell befinden wir uns im Terminplan“, so Meyer. Bisher habe man Leitungen im Innenhof, in den Arkadengängen und im Straßenbereich verlegt. Am Gebäude selbst erfolgten bisher unter anderem Arbeiten an den Fundamenten sowie der Erdaushub für den neuen, unterkellerten Pavillon an der Luisenstraße und einen Technikkellers im Innenhof.

Wohnungen für Stadt-Mitarbeiter

85 neue Wohnungen entstehen aktuell an der Katharina-von-Bora-Straße. Die Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen sind aber nur städtischen Mitarbeitern vorbehalten. Anders ist es bei der ebenfalls geplanten Kindertagesstätte: „Betreuungsplätze werden frei vergeben, ohne Vorrang für SWM-Mitarbeiter oder Bewohner der Wohnungsanlage“, so eine Sprecherin auf Hallo-Nachfrage.

Entstehen sollen je zwei Gruppen für Kinderkrippe und Kindergarten. „Der voraussichtliche Bezug ist 2023 geplant“. Wer Träger der Einrichtung wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Zu den Projektkosten wollten sich die Stadtwerke München nicht äußern.

Katharina-von-Bora-Straße: Hier sollen 85 neue Wohnungen entstehen.

kf

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