Gestaltung von Parkflächen

Initiative für mehr Grün statt Grau in München ‒ Unterschriften für eine Amalienstraße mit mehr Bäumen

Einige Anwohner des Viertels wünschen sich eine grünere Amalienstraße.
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Einige Anwohner des Viertels wünschen sich eine grünere Amalienstraße.
  • Kassandra Fischer
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Die Initiative „MunichWays“ fordert mehr Bäume statt Parkplätze an der Amalienstraße – Der Bezirksausschuss Maxvorstadt lenkt nur jedoch nur bedingt ein. 

Maxvorstadt - Der Parkdruck in der Innenstadt ist bekanntlich groß. Dennoch: Jakob Dölling von „MunichWays“ könnte sich 40 Stellplätze weniger an der Amalienstraße vorstellen. „Die ist insgesamt ziemlich kahl“, bedauert der Maxvorstädter. Stattdessen wünscht sich die Gruppierung mehr Bäume, Hochbeete und Sitzgelegenheiten, um so die Lebensqualität zu erhöhen.

Maxvorstadt: Initiative fordert grüne Gestaltung von Parkflächen

Rund 50 Personen aus der näheren Umgebung haben dafür auch ihren Namen auf eine Unterschriftensammlung gesetzt. Die Idee sei beim diesjährigen „Park(ing) Day“ aufgekommen, bei dem werden Stellplätze vorübergehend umgewandelt.

Mit der Initiative „Freiraumviertel“ hat Dölling zudem schon temporäre Umwandlungen von Parkflächen an Bereichen der Schiller- oder Landwehrstraße durchgeführt. „Es ist einfach schade, dass es so etwas nicht dauerhaft gibt“, bedauert er.

In der Landwehrstraße fand schon einmal eine temporäre Umgestaltung der Parkflächen statt.

Bezirksausschuss Maxvorstadt: Anliegen der Initiative wird nur bedingt umgesetzt

Im zuständigen Bezirksausschuss kam das Anliegen jedoch nicht so gut an, zumindest nicht im geforderten Ausmaß. Das Gremium entschied, dass lediglich zwei Bäume gepflanzt werden sollen – allerdings finanziert aus seiner eigenen Tasche. „Grundsätzlich begrüßen wir eine Begrünung der Amalienstraße. Wir wissen aber auch um den Parkdruck der Anwohnenden“, erklärt Sigrid Eck (Grüne) vom Unterausschuss Mobilität und öffentlicher Raum die Entscheidung.

„Wir waren schon sehr enttäuscht“, gibt Dölling zu. Dennoch betont er: „Wir bleiben im Rahmen unserer Möglichkeiten weiter an dem Thema dran und setzen uns für eine Wende von der auto- zu der menschengerechten Stadt ein.“

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