Rund 350 Polizisten waren im Einsatz

Abtreibungsgegner in München: Polizei zieht Bilanz - „verhindert, dass Demonstranten aufeinander losgehen“

Vorbild Berlin: Seit 2016 zieht der Marsch dort jährlich mehrere tausend Teilnehmer an.
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Vorbild Berlin: Seit 2016 zieht der Marsch dort jährlich mehrere tausend Teilnehmer an. Am Wochenende waren die Abtreibungsgegner erstmals in München. (Symbolbild)

Am Wochenende sind Abtreibungsgegner durch München marschiert. Dabei kam es auch zu zahlreichen Gegendemonstrationen. Die Polizei zieht Bilanz.

  • In München kam es am Samstag zu Veranstaltungen für und gegen Abtreibungen.
  • Rund 350 Polizisten waren deshalb im Einsatz.
  • Jetzt gibt es eine erste Bilanz zum Demonstrationsgeschehen.

München/Maxvorstadt - Hunderte Gegner und Befürworter von Abtreibungen haben am Samstag in München demonstriert. (Hallo berichtete). Auch die Münchner Polizei war deshalb im Einsatz. „Immer wenn es brenzlig wurde, konnten wir dazwischengehen“, sagte ein Sprecher der Polizei der dpa. „Wir haben verhindert, dass die Demonstranten aufeinander losgehen.“ Ein Teilnehmer habe am Königsplatz jedoch einen Rauchkörper gezündet.

Abtreibungsgegner in München: Veranstalterin spricht von Erfolg

Nach Schätzung der Polizei zogen etwa 150 Abtreibungsgegner vom Odeonsplatz bis zum Königsplatz. Rund 600 Demonstrierende hätten sich dort noch zu einer Kundgebung der Organisation „Stimme der Stillen“ versammelt. „Es war ein sehr großer Erfolg für uns“, sagte Veranstalterin Silja Fichtner anschließend. „Wir waren überwältigt, wie viele sich beteiligt haben.“

München: Gegendemos an verschiedenen Orten in der Stadt - rund 350 Polizisten im Einsatz

An verschiedenen Orten hätten sich Gegendemonstranten versammelt, berichtete der Polizeisprecher. Die Beamten hätten eine unangemeldete Demonstration mit rund 150 Teilnehmern aufgelöst. „Es hat auch die eine oder andere Anzeige gegeben“, sagte der Sprecher. Rund 350 Polizisten seien im Einsatz gewesen.

Quelle: dpa/kf

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