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Klima-Aktivisten blockieren Parklätze in München ‒ Aktion soll lebendige Stadt ohne Autos zeigen

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Von: Jonas Hönle

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Klima-Aktion in München.
Klima-Aktion in München. Aktivisten von „Ende Gelände“ blockieren Parkplätze. © Ende Gelände

Bei der Aktion in München blockierten Klima-Aktivisten von „Ende Gelände“ Parkplätze und bauten diese in einen Spielplatz und eine Ruhe-Wiese um.

Klima-Aktivisten der Gruppe „Ende Gelände“ haben am Donnerstag mehrere Parkplätze in München blockiert. Mit der Aktion soll gezeigt werden, wie eine lebendige und klimagerechte Stadt ohne Autos aussehen würde.

Klima-Aktivisten in München blockieren Parklätze für eine Stadt ohne Autos

In der Adalbertstraße und der Neureutherstraße bauten die Aktivisten die Parkplätze in einen Spielplatz mit Rasen, Rutsche und eine Ruhe-Wiese mit Sitzmöglichkeiten um.

Klima-Aktion in München. Aktivisten blockieren Parkplatz und bauen ihn in Spielplatz um.
Klima-Aktion in München. Aktivisten blockieren Parkplatz und bauen ihn in Spielplatz um. © Ende Gelände

„Ich bin in München aufgewachsen und immer hier Fahrrad gefahren, aber ich habe mittlerweile die Autos hier zum Kotzen satt. Überall fahren und stehen Autos,“ sagt eine Aktivistin aus München. Mit insgesamt weniger Autos könnten die Parkplätze zu Flächen für die Menschen umgewandelt werden.

Die Aktivisten beziehen sich laut Mitteilung mit dieser Aktion auf das Kesselbambule Klimacamp, das seit Freitag unter dem Motto „Klimagerechte Mobilität für Alle!“ in Stuttgart stattfindet.

Sie hätten am Wochenende an vielen Diskussionen teilgenommen und wären dadurch zu einem Fazit gekommen: Eine gerechte Mobilitätswende könne nur dann stattfinden, wenn große Autokonzerne vergesellschaftet und unter demokratische Kontrolle gebracht werden. Nur so könne man die Klimakrise ohne großen Wegfall von Arbeitsplätzen stoppen.

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