Abstandsstreit eskaliert

Körperverletzung am Hauptbahnhof München – Streit um Corona-Abstand endet in Schlägerei

Streit um Corona-Abstand am Hauptbahnhof endet in Schlägerei.
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Streit um Corona-Abstand am Hauptbahnhof endet in Schlägerei.

Am Hauptbahnhof endete ein Streit um Corona-Abstand in einer Schlägerei. Erst die Polizei schaffte es die Männer zu trennen und den Sachverhalt zu klären,

  • Am Hauptbahnhof eskaliert eine Auseinandersetzung um Corona-Abstand.
  • Streit endet mit Körperverletzung und Schlägerei.
  • Die Polizei muss die alkoholisierten Männer trennen und den Sachverhalt klären.

Zwei Bekannte, ein 20-Jähriger aus der Maxvorstadt und ein 20-Jähriger aus Pürgen im Landkreis Landsberg/Lech, standen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag am Tresen eines Schnellrestaurants im Hauptbahnhof München. Sie gaben gerade ihre Bestellung auf, als - nach ersten Ermittlungen der Polizei - ein 27-Jähriger aus Dachau zu nahe an die beiden heran trat. 

Streit um Corona-Abstand am Hauptbahnhof endet in Schlägerei

Nach dem Hinweis des Pürgeners, wegen Corona  Abstand zu halten, entwickelten sich zunächst ein verbaler Streit, in die auch ein 25-Jähriger aus dem hessischen Luftkurtort Waldeck, zunächst mit Schlichtungsversuchen, involviert war. Einer ersten Schubserei folgten Schläge und Tritte untereinander. 

Während der Mann aus Pürgen vor Attacken des Dachauers im Restaurant um Tische herum flüchtete, folgte ihm der Hesse und schlug auf ihn ein. Als weitere Schlichtungsversuche des Mann aus der Maxvorstadt keine Wirkung zeigten, ging er auf den 25-Jährigen los und schlug auf diesen ein. 

Den alarmierten Beamten der Polizei gelang es die Schlägernden zu trennen und den Sachverhalt zu klären. Alle fünf Männer waren alkoholisiert. Atemalkoholmessungen bei Dreien, die sich den Tests freiwillig unterzogen, ergaben Werte von über einer Promille. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen.

Bundespolizei München/jh

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