Operation im Herzen der Stadt

Die Alte Akademie ist bis 2023 eine Baustelle – ein Blick hinter die Kulisse

Aus Alt mach Neu: Im Schmuckhof entsteht der Gastgarten.
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Aus Alt mach Neu: Im Schmuckhof entsteht der Gastgarten.

Gewerbeflächen, Wohnungen und Gastronomie – all das entsteht bis 2023 innerhalb der historischen Fassaden der Alten Akademie. Was diese Baustelle so besonders macht und wie es aktuell im Inneren der Räume aussieht, hat sich Hallo vor Ort erklären lassen...

Altstadt - Eben waren es noch 50 Bauarbeiter, bald werden es bis zu 300 sein. Die Arbeiten in und an der Alten Akademie in der Neuhauser Straße gehen zügig voran. „Wir werden das Gebäude, das fast 400 Jahre nie für die Öffentlichkeit zugänglich war, aus seinem Dornröschenschlaf befreien“, verspricht Projektentwickler Alexander Cronauer.

Das ehemalige Jesuiten-Kloster aus dem 16. Jahrhundert, das einst vom Statistischen Landesamt genutzt wurde, ist bereits gründlich entkernt: Alle Wände abgeklopft, die Decken geöffnet, Bodenbeläge, Strom- und Sanitärleitungen entfernt.

Einfach war das Vorhaben für die österreichische Signa-Gruppe, die die Flächen in Erbpacht übernommen hat, nicht, gibt Vorstand Tobias Sauerbier zu. Widerstand regte sich, von Stadtrat und Bürgern, der Denkmalschutz forderte Mitsprache.

Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen

Aus Alt mach Neu: Im Schmuckhof entsteht der Gastgarten.
Aus Alt mach Neu: Im Schmuckhof entsteht der Gastgarten. © mjh
Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen.
Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen. © mjh
Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen.
Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen. © mjh
Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen.
Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen. © mjh
Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen.
Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen. © mjh
Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen.
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Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen.
Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen. © mjh
Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen.
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Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen.
Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen. © mjh
Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen.
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Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen.
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Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen.
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Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen.
Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen. © mjh
Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen.
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Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen.
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Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen.
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Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen.
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Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen.
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Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen.
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Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen.
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Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen.
Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen. © mjh
Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen.
Die Arbeiten in und an der Alten Akademie - Ein Blick hinter die Kulissen. © mjh

Jetzt steht fest, wie das Gebäude von außen aussehen wird: Die von Josef Wiedemann in den 50er-Jahren gebauten Arkaden vor dem ehemaligen Hettlage-Bekleidungshaus bleiben bestehen, genau wie die großflächigen Fenster: „In einem aufwändigen Verfahren werden dieKassetten-Scheibenmit Fuge herausgeschnitten,neue Isolierverglasungen eingesetzt.“

Das Gesamtkonzept setzt sich aus 9800 Quadratmetern Bürofläche, 6900 Quadratmeter für Gewerbe- und Einzelhandel, 59 Miet-WohnungenimRückgebäude auf 3500 Quadratmetern mit Ausblick auf die Michaelskirche sowie Gastronomie im ehemaligen Schmuckhof und begrünte Dachterrassen wo möglich.

Die Fassade, seit Jahren in schmutzigem Beige, soll wieder in ihrem historischen Grün glänzen. Eine vollautomatische, selbstparkende Tiefgarage mit 60 Stellplätzen und Unterständen für 200 Fahrräder wird zukünftig von der Klosterhofstraße angefahren.

„Die Auflagen umzusetzen, kostet gut ein Drittel mehr als ein kompletter Neubau“, sagt Sauerbier. Wie hoch die Kosten sind – da schweigt er.

Für September 2023 ist der Abschluss der Sanierung geplant

Wenn dieser Tage das Gebäude fertig eingerüstet ist und der schallschluckende Bauzaun gezogen wurde, beginnt im März der Erdaushub. Drei Stockwerke – noch unter dem Untergeschoss gelegen – wird das Fundament für die Tiefgarage gelegt, drei Kräne werden aufgestellt.

Die Lkw für Schuttabfahrten und Materialanlieferungen werden im Kreisverkehr via Maxburg über die Ett- und die Kapellenstraße rund um die Baustelle geführt. Die Maxburgstraße bleibt beidseitig befahrbar, nur vor der Erzdiözese gibt es Halteverbote.

Zwei Jahre dauert es noch, bis die Alte Akademie aus ihrem Umbauschlaf aufwacht, doch die ersten Mietinteressenten haben sich bereits vormerken lassen. Für September 2023 ist der Abschluss der Sanierung geplant. Doch sie wird nicht das letzte Signa-Projekt in München sein. Sauerbier: „Dann steht der Umbau des Karstadt am Hauptbahnhof an.“

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Marie-Julie Hlawica

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