Gefährdung des Straßenverkehrs

Riskante Flucht vor Polizei ‒ So entkam ein Münchner der Fahrzeug-Kontrolle

Raser in München flieht mit 190 km/h vor Polizei um Straftat zu verbergen
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Ein Münchner flieht vor einer Polizei-Kontrolle. (Symbolbild)

Nach gefährlichen Manövern will die Polizei ein Pkw-Fahrer kontrollieren. Plötzlich ergreift der Münchner die Flucht - Seinen Führerschein ist er trotzdem los.

Eine Zivilstreife der Verkehrspolizei München wollte am Dienstag einen Pkw am Petueltunnel kontrollieren. Der Fahrer überfuhr Sperrflächen und wechselte mehrfach den Fahrstreifen. Ein anderer Autofahrer musste daher stark abbremsen, um das Einscheren des Münchner Pkw zu ermöglichen.

Die Beamten setzten sich daraufhin vor das Fahrzeug und blendeten die Aufschrift „POLIZEI FOLGEN – POLICE FOLLOW“ ein.

Auf Höhe der Abfahrt zur A9 fuhr der Fahrer plötzlich in diese ein. Um den rückwärtigen Verkehr nicht zu gefährden mussten die Beamten weiter auf dem Mittleren Ring fahren und verloren den Kontakt zum Pkw.

Flucht vor Polizei - Münchner Pkw-Fahrer entzieht sich Kontrolle

Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte das Auto am nächsten Tag im Stadtteil Waldperlach geparkt festgestellt werden. Als der Fahrer zum Pkw zurückkehrte, erkannten ihn die eingesetzten Beamten sofort. Es handelt sich um einen 27-jährigen Münchner.

Sie kontrollierten den Münchner und stellten am Fahrzeug fest, dass technische Veränderungen durchgeführt wurden, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führten. Daher wurde das Fahrzeug für ein technisches Gutachten sichergestellt.

Wegen dem Manöver vom Vortag zeigten die Beamten den Fahrer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und weiterer Ordnungswidrigkeiten nach der Straßenverkehrsordnung an. Sie stellten seinen Führerschein sicher.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Polizeipräsidium München/jh

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