Rauchender Baum

Großeinsatz der Feuerwehr im Englischen Garten ‒ Die riesige Linde stand schonmal in Flammen

Im Englischen Garten löste ein Linde einen Großeinsatz der Feuerwehr München aus.
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Im Englischen Garten löste ein Linde einen Großeinsatz der Feuerwehr München aus.

Im Englischen Garten musste die Feuerwehr München einen Habitatbaum fällen. Die große Linde in der Nähe des Amphitheater löste erst vor Kurzem einen Einsatz aus.

Ein brennender Baum im Englischen Garten hat am Sonntag für einen Großeinsatz der Feuerwehr München gesorgt.

Die massive Linde in der Nähe des Amphitheater musste bereits am Freitag gelöscht werden, da der große abseits liegende Wurzelstock in Flammen stand. Laut Mitteilung der Feuerwehr, waren die Einsatzkräfte sich aber schon damals sicher, dass es nicht der letzte Einsatz bei dem Baum sein würde.

Großeinsatz der Feuerwehr München wegen des Habitatbaums im Englischen Garten.

Großeinsatz der Feuerwehr München im Englischen Garten wegen riesiger Linde

Am Sonntagmorgen wurde die Feuerwehr dann erneut wegen einem rauchenden Baum im Englischen Garten in der Nähe des Amphitheater alarmiert. Da es sich bei der Linde um einen sogenannten Habitatbaum handelte, der Lebewesen einen Lebensraum bietet, gestaltete sich das weitere Vorgehen nach Angaben der Feuerwehr kompliziert.

Die massive Linde brannte bereits am Freitag.

In etwa vier Meter Höhe rauchte die Linde aus unzähligen Astlöchern. Nach Rücksprache mit zwei sachkundigen Einsatzkräften entschloss der Einsatzleiter, dass der Baum gefällt werden muss.

Aufgrund der Größe des Baumes wurde ein Rüstwagen mit Seilwinde und mehrere großdimensionierte Kettensägen an die Einsatzstelle beordert. Durch die beiden sachkundigen Einsatzkräfte wurden immer wieder Öffnungen zum Löschen geschaffen, ehe der stolze Koloss ganz gefällt werden musste. Im Anschluss wurde die Linde komplett geöffnet und Stück für Stück abgelöscht.

Die Feuerwehr München musste die Linde mit Kettensäge fällen.

Appell der Feuerwehr München

Im Rahmen dieses Einsatzes möchte die Feuerwehr München nochmals eindringlich darauf hinweisen, dass Absperrmaßnahmen, die durch Einsatzkräfte getroffen werden, unbedingt einzuhalten sind. Vor allem bei vermeintlichen „Hunde-Hotspots“ ist dies in der Vergangenheit bereits oftmals großzügig ignoriert worden! Diese Maßnahmen werden zum Schutz aller Beteiligten - dem Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger, aber auch zum Eigenschutz der Einsatzkräfte getroffen.

Berufsfeuerwehr München/dpa/jh

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