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Polizei München fasst vermeintlichen Einbrecher am Tatort - Auf der Wache wird ein Missverständnis deutlich

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Von: Kevin Wenger

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Die Polizei wurde über einen Einbruch informiert, doch der vermeintliche Einbrecher wurde vom Ladenbesitzer zuvor in das Geschäft eingesperrt.
Die Polizei wurde über einen Einbruch informiert, doch der vermeintliche Einbrecher wurde vom Ladenbesitzer zuvor in das Geschäft eingesperrt. (Symbolbild) © dpa/Patrick Seeger

Die Polizei wurde über einen Einbruch in der Altstadt informiert und rückte zum Tatort aus. Dort konnten sie den Täter fassen. Der Haken an der Sache: Es fand kein Einbruch statt.

Donnerstagmittag, 13. Oktober, gegen 12:45 Uhr, wurde die Polizei über einen Einbruch in ein Geschäft in der Sendlinger Straße informiert. Die Beamten rückten zum Laden aus und fanden dort einen 38-Jährigen vor.

Der Mann, als vermeintlicher Einbrecher identifiziert, konnte von der Polizei festgenommen werden. Dabei agierte die Polizei äußerst vorsichtig, da Messer und Rasierer im Geschäft hingen.

Polizei fasst vermeintlichen Einbrecher: Auf der Wache klärt sich das Missverständnis auf

Die Streife brachte den 38-Jährigen zur Wache. Währenddessen wurde der Vorfall mit Nachbarn und Zeugen abgeklärt. Dabei stellte sich heraus, dass der Beschuldigte gar nicht eingebrochen war, sondern im Geschäft versehentlich eingesperrt wurde. Der Mann ist Ausländer und konnte sich nicht auf Deutsch verständigen und auf die Lage hinweisen.

Beim Versuch, die zugesperrte Tür zu öffnen, löste der 38-Jährige wohl den Alarm aus, der die Ladenbesitzer dazu brachte, die Polizei zu informieren. Der zu Unrecht Beschuldigte wurde schließlich wieder entlassen. Die Inhaber des Geschäftes wurden gewarnt, vor Schließung des Ladens die Räumlichkeit nochmals auf zurückgebliebene Personen zu durchsuchen.

Polizei München/kw

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