Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung

Polizei München im Corona Einsatz – Geheime Shishaparty mit illegalem Glücksspiel aufgelöst

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In Ismaning wurde eine geheime Shishaparty von der Polizei aufgelöst.

Wegen des Coronavirus gelten in München strenge Auflagen und Ausgangsbeschränkungen. Die Polizei meldet eine Vielzahl von Einsätze im Kontext mit der Corona-Pandemie.

  • Polizei München zieht Bilanz zu Ausgangsbeschränkungen
  • Shishaparty und geheimes Glücksspiel von Polizei unterbunden
  • Milder Sonntag führt zu Steigerung der Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung
  • Diebstahl von Desinfektionsmitteln, Mundschutzmasken und Einweghandschuhen

München - Seit der Einführung der Ausgangsbeschränkungen aufgrund des Coronavirus in der Stadt und im Landkreis München kontrolliert die Polizei München deren Einhaltung verstärkt. Die neuesten Entwicklungen lesen Sie hier:

Coronavirus München: 

Update 06. April, 12.19 Uhr: Knapp 10.000 Kontrollen wurden seit gestern im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidium München durchgeführt, um, um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Verordnungen zu überprüfen. 

Dabei wurden 277 Verstöße angezeigt, von denen 272 die Ausgangsbeschränkung betrafen. Zu beachten ist vor allem der Umstand, dass speziell am Sonntag, ab Mittag, eine erhebliche Steigerung von Personen, die im Freien unterwegs waren, festgestellt wurde. 

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Dies hat zum einen zu einer deutlichen Zunahme von Anrufen zu diesem Thema beim Notruf geführt, als auch die im Dienst befindlichen zusätzlichen Einsatzkräfte erheblich gefordert, da durch diese Beamten eine erhebliche Anzahl von Verstößen insbesondere durch das Sonnen auf Decken, zusammenstehende Gruppen oder andere ähnliche Verstöße registriert wurden.

Letztendlich wurden im Tagesvergleich über 3.700 Verstöße festgestellt. Ursächlich waren hier wohl vor allem der Sonntag als arbeitsfreier Tag und die sonnige und milde Witterung. 

Im Gegensatz zur Vorwoche registrierten auch die Streifen der Bundespolizei am Samstag ein deutliches Ansteigen von Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz an Münchner Bahnhöfen.

Geheime Shishaparty wird von Münchner Polizei aufgelöst

Am Samstagabend, 04.04.2020 wurde über die Einsatzzentrale bekannt, dass in einem Gewerbeobjekt in Ismaning eine angebliche Shishaparty stattfinden würde. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass immer wieder Personen das betreffende Anwesen betraten oder auch verließen. Die Türe wurde immer nur auf Klopfzeichen hin geöffnet. 

Da sich im weiteren Verlauf die Anzeichen verdichteten, dass durch den Personenkreis nicht nur ein Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz begangen wird, sondern hier auch illegales Glücksspiel veranstaltet wird, wurde die Örtlichkeit nun durch hinzugezogene weitere Polizeibeamte schlagartig besetzt. 

Letztendlich konnten neun Personen angetroffen werden, die hier wohl diversen Glücksspielen nachgingen. Diesbezüglich wird allerdings noch von der Münchner Kriminalpolizei ermittelt. Entsprechende Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz erwarten die angetroffenen Personen jedoch in jedem Fall.

Coronavirus München: Jugendliche verstoßen gegen Corona-Regelungen

UPDATE 3. April, 11:40 Uhr: Gleich zweimal hat die Polizei München am Donnerstag mehrere Jugendliche wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. 

Gegen 19 Uhr wurde eine Streife der Polizeiinspektion am Westkreuz zu einem Spielplatz an der Hornberger Straße in Aubing gerufen. Dort trafen die Beamten fünf Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahre an, die Alkohol tranken, die Mindestabstände nicht einhielten und nicht aus dem selben Haushalt stammten. Sie erteilten ihnen einen Platzverweis und zeigten sie an.

Dasselbe verhängten Einsatzkräfte einer Münchner Einsatzhundertschaft in Berg am Laim. In einer Parkanlage in der Nähe der Jella-Lepman-Straße trafen sie vier Personen  zwischen 17 bis 21 Jahren an, die ebenfalls die Mindestabstände nicht einhielten und keinen triftigen Grund hatten sich dort aufzuhalten. 

Insgesamt führte die Polizei in München und dem Landkreis Im Zeitraum von Donnerstag, 6 Uhr, bis Freitag, 6 Uhr, 6700 Kontrollen durch und stellte dabei 316 Verstöße fest, von denen 290 die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Coronavirus München: Polizei berichtet von Diebstählen von Desinfektionsmitteln, Mundschutzmasken und Einweghandschuhen

Update: 02. April, 12.30 Uhr: Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidium München (sowohl Stadt und Landkreis München) gab es seit gestern eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen, um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Verordnungen zu überprüfen. Knapp 7.000 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 263 Verstöße angezeigt, von denen 256 die Ausgangsbeschränkung betrafen. 

Unübliche Diebstahlsanzeigen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie 

  • Im Zeitraum zwischen Donnerstag, 19.03.2020, 15.00 Uhr und Montag, 23.03.2020, 07.25 Uhr wurden durch einen oder mehrere unbekannte(n) Täter aus dem Lager eines Pflegedienstes in München-Obergiesing Einweghandschuhe, Desinfektionsmittel und Mundschutzmasken im Wert von mehreren hundert Euro entwendet. 
  • Am Montag, 23.03.2020 wurde ein 49-Jähriger in einer Firma in Kirchheim bei München beobachtet werden, als er einen Behälter mit Desinfektionsmittel von einer Wand abschraubte und mit sich nahm. Er wurde daraufhin von der Polizei festgenommen und konnte nach Bezahlung einer Sicherheitsleistung wieder gehen. 
  • Im Zeitraum von Montag, 30.03.2020 um 10.00 Uhr bis Dienstag, 31.03.2020 um 09.00 Uhr wurden durch einen oder mehrere unbekannte(n) Täter aus einem Lagerraum eines Altenheims in München-Schwabing 20 Pakete mit jeweils 50 Einwegmundschutzmasken im Gesamtwert von ca. 100 Euro entwendet.

Coronavirus München: Polizei löst private Party in Untersendling auf

Update: 01. April, 12.38 Uhr: In der Stadt und im Landkreis München führte die Polizei seit gestern über 4.700 Kontrollen und Einsätze durch , um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Verordnungen zu überprüfen. Dabei wurden 229 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung festgestellt. 

Ein Zeuge rief gestern, gegen 23.10 Uhr, bei der Polizei an um mitzuteilen, dass in einem Haus am Resi-Huber-Platz in Untersendling eine Party stattfinden würde. Eine Streife der Polizeiinspektion 15 (Sendling) fuhr zu der Örtlichkeit und traf dort auf vier Personen (drei Männer, 22 bis 24 Jahre und eine 17-Jährige, alle mit Wohnsitzen in München), die dort feierten, alkoholische Getränke konsumierten und nicht die Mindestabstände zueinander einhielten. Die vier Betroffenen, die alle nicht in dem Haus wohnten, erhielten Platzverweise und wurden wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Graffiti-Schmierereien gegen Maßnahmen der Staatsregierung in der Coronakrise

Die Polizei München teilte in einer Pressemitteilung ebenfalls mit, dass es im Zeitraum vom Montag, 16.03.2020, bis zum Donnerstag, 27.03.2020, zu einer Serie von Sachbeschädigungen durch links-politische Graffiti an Gebäuden kam. 

Mit den Schmierereien setze sich die linke Szene kritisch mit den von der Bayerischen Staatsregierung anlässlich der Coronakrise getroffenen Maßnahmen auseinander. Bislang wurden 16 Sachbeschädigungen dieser Art zur Anzeige gebracht. Der dadurch entstandene Sachschaden beträgt über 10.000 Euro

Der Schwerpunkt der Schmierereien liegt derzeit im Stadtteil Schwabing, aber auch die anderen Stadtteile sind von den Sachbeschädigungen betroffen. Außer diesen Schmierereien kam es auch noch zu zahlreichen, ebenfalls politisch linksmotivierten Plakatklebe-Aktionen

Teilweise wird in den Publikationen dazu aufgerufen, die Ausgangsbeschränkungen zu missachten, Geschäfte zu plündern und Polizeibeamte, Richter und Politiker mit dem Coronavirus zu infizieren. Der kriminalpolizeiliche Staatsschutz (Kriminalfachdezernat 4) ermittelt in allen Fällen wegen Sachbeschädigung und öffentlicher Aufforderung zu Straftaten

Täterbeschreibung:

 Die Täter sind in der Regel zu Fuß unterwegs oder nutzen Fahrräder. Sie sind dunkel gekleidet, tragen Kapuzenshirts, Handschuhe und führen Rucksäcke oder Stofftaschen mit sich. 

Zeugenaufruf: 

Wer hat im angegebenen Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen im Zusammenhang mit den geschilderten Sachbeschädigungen oder Plakatklebeaktionen gemacht? Hinweise bitte an das Kommissariat 43, Tel. 089/2910-0 oder jede andere Polizeidienststelle.

Coronavirus München: Polizei setzt Auflagen durch – lautstarke Party muss aufgelöst werden

UPDATE: 31. März, 13.03 Uhr: Auch in den letzten 24 Stunden wurden über 4.500 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden 140 Verstöße angezeigt, von denen 133 die Ausgangsbeschränkung betrafen. 

Am Montagabend rief ein Zeuge gegen halb elf beim Polizeinotruf  an und teilte mit, dass in der Truderinger Straße in Berg am Laim in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses eine lautstarke Party stattfinden würde. 

Mehrere Streifen fuhren zu der Einsatzörtlichkeit und vor Ort trafen sie auf eine 54-Jährige und einen 52-Jährigen, die sich in ihrer Wohnung mit weiteren Personen aufhielten (eine 62-Jährige und ein 66- Jähriger – beide mit Wohnsitz in München). 

Alle Anwesenden hatten alkoholische Getränke konsumiert und wirkten auf die Einsatzkräfte deutlich alkoholisiert. Die Besucher erhielten einenPlatzverweis. Alle wurden wegen eines Verstoßes gegen des Infektionsschutzgesetz angezeigt und eindringlich belehrt bezüglich der Bestimmungen derAllgemeinverfügung.

Coronavirus München: Knapp 5000 Polizeikontrollen wegen Ausgangsbeschränkungen auch am Sonntag

UPDATE 30. März, 12 Uhr: Auch am Sonntag war die Polizei in Stadt und Landkreis München rund um die Uhr im Einsatz, um über die Ausgangsbeschränkungen zu wachen. Von Sonntag, 6 Uhr, bis Montag, 6 Uhr, wurden knapp 5000 Kontrollen von den Beamten durchgeführt.

Dabei wurden 186 Verstöße angezeigt, bis auf einen bezogen sich alle auf die wegen des Coronavirus verhängten Ausgangsbeschränkungen.

So löste die Polizei am Sonntagnachmittag an einer Tankstelle in Freimann eine größere Menschengruppe auf. Diese hatte sich trotz Aufforderung des Tankstellenangestellten nicht entfernt. Die Polizeibeamten stellten letztendlich neun Personen fest, die alle angezeigt wurden.

Auch in Oberschleißheim kassierten am Sonntag zwei Erwachsene eine Anzeige. Sie hatten im Biotop ein Zelt aufgestellt und genossen dort mit einem Kind die Natur. "Leider ist dies aber kein triftiger Grund im Sinne der Ausgangsbeschränkung", teilt das Polizeipräsidium München zu dem Fall mit.

Coronavirus München: Polizei verzeichnet innerhalb von 24 Stunden über 200 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung

UPDATE 28. März, 16 Uhr: Im Zeitraum von Freitag, 27. März, (6 Uhr) bis Samstag, 28. März (6 Uhr) wurden von der Polizei sowohl in der Stadt München als auch im dazugehörigen Landkreis über 6000 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden 251 Verstöße angezeigt, von denen allein 228 die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Am Abend kam es gegen 18.35 Uhr zu einem Polizeieinsatz in Englschalking. Der Einsatzgrund war, dass sich nicht berechtigte Personen in einer Wohnung aufhalten sollen. Eine Überprüfung der Örtlichkeit ergab schließlich, dass sich neben dem 31-jährigen Wohnungsinhaber noch dessen 27-jährige Freundin und ein 27- Jähriger aufhielten, der allerdings kein berechtigtes Interesse für seine Anwesenheit nachweisen konnte. 

Im Rahmen dieses Einsatzes ging der 31-Jährige die beiden eingesetzten Polizeibeamten unvermittelt körperlich an, da er mit der Maßnahme nicht einverstanden war. Durch diesen Widerstand wurde ein Polizeibeamter im Handbereich so verletzt, dass er im Anschluss nicht mehr dienstfähig war. Den 31-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Der 27-Jährige wurde wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Coronavirus München: Münchner verkauft Klopapier auf der Straße

UPDATE 27. März, 11:50 Uhr: Ein 33-jähriger Münchner und ein 28-Jähriger aus dem Landkreis Ebersberger haben am Donnerstag auf der Klausenburger Straße in München-Bogenhausen Klopapier verkauft. Die Polizei kontrollierte die beiden und zeigte sie wegen eines Verstoßes gegen die Gewerbeordnung und gegen das Infektionsschutzgesetz an. Klopapier ist seit den steigenden Corona-Fallzahlen in vielen Geschäften knapp.

Die Polizei hatte zwischen Donnerstag, 6 Uhr, und Freitag, 6 Uhr, insgesamt 5000 Einsätze in München und im Landkreis, um die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen wegen Corona zu kontrollieren. Dabei wurden 135 Verstöße angezeigt. 

Coronavirus München: Polizei warnt vor Drohmails im Bezug auf Corona

UPDATE 26. März, 12:32 Uhr: Die Polizei München warnt im Zusammenhang mit der Corona-Situation vor derzeit kursierenden E-Mails mit bedrohlichem Inhalt. Für für den Schriftverkehr wird folgende E-Mail-Adresse vom Absender verwendet: chkmoreenld@outlook.com.

Die Drohmails fordern die Empfänger in englischer Sprache zur Zahlung von mehreren Tausend US-Dollar auf. Ansonsten wird gedroht, deren gesamte Familie mit dem Coronavirus zu infizieren.

Dazu weist die Polizei München nun darauf hin, dass es sich bei derartigen Drohmails um massenhaft anonym versendete nicht ernst zu nehmende E-Mails handelt. Nach aktuellem Ermittlungsstand seien weder die Angeschriebenen noch deren Familien betroffen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen versuchter Erpressung aufgenommen.

Coronavirus München: Polizei setzt Ausgangsbeschränkungen und Auflagen durch

UPDATE 25. März, 14:51 Uhr: Im Zeitraum zwischen Dienstag, 24.03.2020 und Mittwoch, 25.03.2020, musste die Münchner Polizei 121 Anzeigen aufgrund von Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung stellen. Insgesamt führten die Beamten in diesem Zeitraum 6.400 Kontrollen in der Stadt und im Landkreis München durch, bei denen 290 Verstöße festgestellt wurden.

Coronavirus München: Polizei beendet Partys in der Ludwigsvorstadt und in Schwabing

Am späten Abend erreichte die Münchner Polizei per Notruf die Meldung einer Party in der Landwehrstraße in der Ludwigsvorstadt. Eine Streife konnte dort eine Wohnung lokalisieren, in der sich sechs Personen aufhielten. Diese hörten dabei laute Musik und konsumierten alkoholische Getränke. Gegen alle Anwesenden wurden Anzeigen wegen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz erstattet.

Bei einer 20-Jährigen wurden zudem Betäubungsmittel aufgefunden. Sie wurde wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt. Nach der polizeilichen Sachbearbeitung wurden alle Personen vor Ort wieder entlassen.

Auch in der Emanuelstraße in Schwabing wurde der Polizei München eine Party gemeldet. Vor Ort trafen die Beamten zwei Frauen an. Beide waren im Haus wohnhaft, jedoch in unterschiedlichen Wohnungen. Sie gaben an, nicht verwandt zu sein und einander nur besuchen zu wollen. Beide wurden wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Zudem konnten die Ploizisten bei den Frauen geringe Mengen an Marijuana feststellen, weswegen sie zusätzlich wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt wurden. Nach der polizeilichen Sachbearbeitung wurden alle wieder entlassen.

Coronavirus München: Schmierereien führen zu Sachbeschädigungen im Stadtgebiet

Mit Beginn der Ausgangsbeschränkungen und dem Erlass von Allgemeinverfügungen zur Bekämpfung der Corona-Situation wurden im Stadtgebiet mehrere Sachbeschädigungen durch Besprühen von Hauswänden und Schmierereien an Oberflächen angezeigt.

Durch die Schriftzüge, die sich auf die Corona-Pandemie beziehen, entstand in den letzten Tagen ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro.

In der Nacht von Freitag, 20. März, auf Samstag, 21. März, etwa wurde eine Hausfassade in der Herzogstraße in Schwabing mit schwarzer Farbe besprüht. Der entstandene Sachschaden wird hier auf über 500 Euro geschätzt.

Coronavirus München: Münchner Polizei zieht erste Bilanz der Woche

UPDATE 24. März, 16.45 Uhr: Im Zeitraum zwischen Montag, 23.03.2020 und Dienstag, 24.03.2020, hatte die Münchner Polizei über 140 Einsätze in Bezug auf Meldungen zu Verstößen gegen die Allgemeinverfügung. Zusätzlich waren die Münchner Beamten auch eigeninitiativ in der Stadt unterwegs und kontrollierten dabei die Einhaltungen der geltenden Regelungen. Hierbei kam es zu über 5.300 Kontrollen, bei denen knapp 200 Verstöße festgestellt wurden. Zu Anzeigen durch die Polizei kam es dabei in über 120 Fällen. 

Coronavirus München: Polizei kontrolliert wegen Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkungen

Über 400 Polizeibeamte waren von Samstag, 6 Uhr, bis Sonntag, 6 Uhr, in München und im Landkreis München im Einsatz. Sie kontrollierten, ob die wegen des Coronavirus verhängten Verordnungen und Beschränkungen auch eingehalten werden.

Viele Bürger hatten sich unter der 110 bei der

Münchner Polizei

gemeldet und auf Verstöße hingewiesen. Schwerpunkte dieser Einsätze waren Überprüfungen von

gastronomischen Betrieben

, Ladengeschäften sowie

Ausgangsbeschränkungen

. Über 5.300 Überprüfungen wurden in dem Zeitraum durchgeführt. 

Dabei wurden über 160 Verstöße festgestellt. In 133 Fällen mussten Verantwortliche wegen Verstößen angezeigt werden. Davon betragen 121 die Ausgangsbeschränkung

Coronavirus München: Friseurladen hält Betrieb aufrecht

Am Samstag, 21.03.2020, gegen 14 Uhr, teilte ein Zeuge dem Polizeinotruf 110 mit, dass ein Friseurgeschäft im Lehel nach seinem Eindruck geöffnet hätte. Eine Streife in Polizeiinspektion 12 (Maxvorstadt) überprüfte die Örtlichkeit und stellte fest, dass tatsächlich Geschäftstätigkeiten stattfanden. 

In dem Betrieb befanden sich vier Personen (21 bis 50 Jahre alt, einer mit Wohnsitz im Landkreis Bad Tölz Wolfratshausen und die anderen drei aus München). Allen vier Personen wurde ein Platzverweis erteilt und sie wurden wegen des Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. 

Coronavirus München: Shisha-Bar öffnet hinter abgeklebten Fensterscheiben

Am Samstag, 21.03.2020, gegen 23:45 Uhr, informierte ein Mitteiler die Polizei und er teilte mit, dass sich mehrere Personen in einer Shisha-Bar in der Isarvorstadt befinden würden. Mehrere Streifen fuhren zu der Örtlichkeit und überprüften diese. Die Schaufenster der Bar waren von innen abgeklebt und es wurden neun Personen angetroffen, die die dortigen Angebote konsumierten. 

+++ Welche Folgen das Coronavirus täglich für München hat, lesen Sie in unserem ständig aktualisierten Ticker.

Bei allen Anwesenden wurde die Identität festgestellt, ihnen wurden Platzverweise erteilt und sie wurden wegen Verstößen nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. Ein 31-Jähriger mit Wohnsitz in München, der für den Betrieb verantwortlich ist, war bei den Maßnahmen sehr unkooperativ und er musste zur weiteren Sachbearbeitung auf die Polizeiinspektion 14 (Westend) mitgenommen werden. Nach der Anzeigenerstattung wurde er von dort wieder entlassen und er wurde auf die Bestimmungen, die seinen Betrieb betreffen, hingewiesen.

Coronavirus München: Auch Privatfeier fliegt auf 

Am Sonntag, 22.03.2020, gegen 00:30 Uhr informierten Zeugen die Polizei, da aus einer Wohnung in der Sailerstraße in Schwabing laute Partygeräusche kamen. Zwei Streifen der Polizeiinspektion 43 (Olympiapark) fuhren dahin und stellten sechs Personen in der Wohnung fest (24 bis 33 Jahre alt, alle aus München, darunter die beiden Bewohner der Wohnung), die dort eine private Feier abhielten. 

Alle wurden wegen des Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt und den vier Gästen wurden Platzverweise erteilt.

Quelle: Polizei/lit

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