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Dachaufstockung an der Farinelli-/Friedrich-Loy-Straße – auch Tiefgarage und Rückgebäude geplant

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Von: Kassandra Fischer

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Für Häuser an der Farinelli-/Ecke Friedrich-
Loy-Straße sind Veränderungen geplant.
Für Häuser an der Farinelli-/Ecke Friedrich- Loy-Straße sind Veränderungen geplant. © Kassandra Fischer

An der Farinelli-/Friedrich-Loy-Straße werden neue Wohnungen geschaffen. Auch der Innenhof der bestehenden Wohnung soll verändert werden. Die Pläne im Überblick:

Schwabing-West Neuen Wohnraum in unmittelbarer Nähe zum Hohenzollernplatz – das plant der Bauprojektentwickler Herecon künftig auf den Grundstücken Farinellistraße 8 bis 12 sowie Friedrich-Loy-Straße 1. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens für den dafür nötigen Vorbescheid hat der Bauherr jüngst dem Bezirksausschuss die Visionen für das Areal vorgestellt.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

„Wir machen gerne und viel Bestandsrevitalisierung“, betonte Herecon-Geschäftsführerin Lea Finckh gleich zu Beginn der Präsentation. So soll auch bei dem Bauprojekt in Schwabing-West für den Großteil der geplanten Wohnungen – die Herecon vorrangig im Bestand halten wolle – kein bestehender Wohnraum weichen. Stattdessen sollen die Gebäude entlang der Farinelli- und Friedrich-Loy-Straße jeweils aufgestockt und in der Höhe an die angrenzenden Gebäude im Norden und Westen angeglichen werden.

Die Höhe der Gebäude soll durch Aufstockung an die Nachbarhäuser angepasst werden.
Die Höhe der Gebäude soll durch Aufstockung an die Nachbarhäuser angepasst werden. © Kassandra Fischer

Bauprojekt an der Farinellistraße: Acht Wohneinheiten geplant

Acht neue Wohneinheiten könnten dadurch realisiert werden. Bestehende Mietwohnungen, die zum Baustart frei werden, sollen in diesem Zug saniert werden, erklärte Finckh. „Es gibt dort uralte Boiler für die Trinkwasserversorgung. Wir werden Fenster austauschen, die Südfassade dämmen, Balkone sanieren und einen Anschluss an das Fernwärmenetz schaffen.“

Lediglich ein vergleichsweise niedriger Bestandsbau sowie Garagen im Innenhof sollen abgerissen werden. An dieser Stelle wollen die Projektentwickler einen Neubau mit weiteren vier bis fünf Wohneinheiten realisieren.

Auch am Innenhof wird gearbeitet.
Auch am Innenhof wird gearbeitet. © Kassandra Fischer

Bauprojekt an der Farinellistraße: Tiefgarage im Untergrund - Es soll aber möglichst wenig unterbaut werden

Künftig soll dann eine Tiefgarage im Untergrund entstehen. „Derzeit wird zum Teil im Innenhof geparkt, ausgewiesene Stellplätze gibt es dort aktuell aber nicht“, erklärte Prokurist Peter Stiehl vom zuständigen Architekturbüro Händel Junghans. „Der Hof ist zu 80 Prozent versiegelt mit Asphalt.“

Die bestehende Spielfläche würde nicht stark genutzt werden, der Hof sei insgesamt nicht sonderlich attraktiv. Eine Neugestaltung soll sich deshalb an die Baumaßnahmen anschließen. Diese beinhalte Spiel- und Gemeinschaftsflächen sowie Bepflanzungen und Hochbeete.

Der BA gab ein einstimmiges Votum für das Bauvorhaben ab. Diskutiert wurde zuvor allerdings im zuständigen Unterausschuss über die geplanten Parkplätze im Untergrund. „Es soll möglichst wenig versiegelt und unterbaut werden“, fasste Markus Meiler (CSU) die Mehrheitsmeinung zusammen, die dem Bauherrn mitgegeben wird.

Eine Möglichkeit dafür könnten Duplex-Parkplätze in die Tiefe sein. Zudem fordert das Lokalgremium die Stadtverwaltung auf, für die geplante Neubebauung die Möglichkeit eines sektoralen Bebauungsplans zu prüfen – ein Instrument, um in Innenstädten mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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