Zukunft einer Kunstpassage

Nach 20 Jahren: BA fordert Sanierung des Maximiliansforum in München

Hat nach 20 Jahren dringend Sanierungen nötig: das Maximiliansforum in der Altstadt.
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Hat nach 20 Jahren dringend Sanierungen nötig: das Maximiliansforum in der Altstadt.

Das Potential des Maximilansforum wird nicht voll ausgenutzt, finden Lokalpolitiker. Auf was bei einer künftigen Gestaltung geachtet werden soll...

Altstadt - Direkt an der Maximilianstraße, an der Grenze zwischen Altstadt und Lehel, liegt das Maximiliansforum. Für die einen ist es bloß die Unterführung zum Queren der Straße, für die anderen ein öffentlicher Kunstraum – immer wieder finden dort Ausstellungen in unkonventioneller Form statt.

Jetzt hat sich der Bezirksausschuss mit der zukünftigen Nutzung der unterirdischen Passage beschäftigt und fordert auf Initiative der CSU, das städtische Bauwerk stärker zu beleben und ein Konzept für eine Sanierung zu erarbeiten.

Bernhard Wittek, Sprecher der CSU-Fraktion im Viertelgremium, erläutert: „Das Maximiliansforum hat eine unglaublich tolle Lage und es wird dort auch versucht, etwas anzubieten, aber das Bauwerk ist inzwischen heruntergekommen.“

Bereits 2018 gab es einen Stadtratsbeschluss

Bei einer künftigen Gestaltung soll man vor allem auf einen barrierefreien Zugang achten. Ein solcher ist derzeit nicht vorhanden. Auch in den Abendstunden, speziell nach Einbruch der Dunkelheit, „fühlt man sich dort einfach nicht wohl – selbst wenn man nur die Straße queren will.“ Für Wittek steht fest: Man nutze das Potential des Ortes nicht voll aus.

Bereits 2018 gab es einen Stadtratsbeschluss zur Zukunft des Maximiliansforum. Entschieden wurde damals: Die beiden abgeschlossenen Schaufensterräume werden unter der Federführung des Kulturreferats weiter für kulturelle und künstlerische Zwecke genutzt.

Die Schaufensterräume sollen weiterhin einen Raum für Kultur und Kunst bieten.

Es wurde aber auch festgestellt, dass seit der letzten baulichen Ertüchtigung im Jahr 2000 einige Sanierungsmaßnahmen nötig sind. Passiert ist seither jedoch nichts.

„Planungen für eine Verbesserung des Erscheinungsbildes“, habe man bereits aufgenommen, so das Baureferat gegenüber Hallo. „Sobald diese abgeschlossen und die Finanzierung gesichert ist, können die Arbeiten umgesetzt werden.“

Das Kulturreferat stehe zudem bereits in Gesprächen mit der Färberei und dem Kösk. Ziel sei es, das Angebot des Kunstraums um ein Workshopangebot zu bereichern, bei dem Künstler und Jugendliche zusammen kommen können.

kf

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