Schwabing-West

Spitzenkandidat der CSU

Richard Waldburg (CSU)
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Richard Waldburg (CSU)

Hallo stellt die Erstplatzierten der Parteien vor, die für den Bezirksausschuss Schwabing-West kandidieren. Sie verraten im Steckbrief auch, wie sie zum geplanten Radschnellweg stehen und was sie von der Parkplatzsituation halten.

Name: Richard Waldburg
Alter: 54
Stadtviertel: Schwabing-West
Beruf: Unternehmensberater

Mein wichtigstes Ziel im Viertel:
Schwabing-West besticht durch seine Vielfalt im menschlichen, beruflichen- und kulturellen Bereich. Eine Stadteilpolitik, welche sich ausschließlich einem Thema, - oder einer Klientel verpflichtet fühlt, würde dem Anspruch unseres Stadtteils nicht gerecht. Von ihrem Bezirksausschussvertretern sollten die Schwabinger insbesondere zu den Hauptthemen bezahlbarer Wohnraum, bürgerfreundliche Verkehrsplanung, sowie dem kulturellen Angebot, Engagement sowie die Fähigkeit zu einem klugen Interessenausgleich erwarten.

Was muss sich an der Parkplatzsituation im Viertel verändern?
Nachdem mehr als 30% des im Stadtviertel zurückgelegten Autoverkehrs durch Parkplatzsuche ausgelöst wird, halte ich eine Parkplatzvermeidungspolitik für nicht wünschenswert. Durch die Entwicklung neuer Mobilitätsmodelle wie Car Sharing, autonomen Fahren oder digitalisierter MVG Nutzung wird sich der Individualverkehr über die nächsten Jahre tendenziell reduzieren. Bis dahin sollte die PKW Nutzung aber nicht durch eine mutwillige Verknappung von Parkraum zum Negativerlebnis werden.

Wie stehen Sie zum geplanten Radschnellweg?
Grundsätzlich sehe ich den Radschnellweg als eine wichtige Infrastruktureinrichtung. Da der Radschnellweg zum großen Teil bereits bestehende Infrastruktur nutzt, ist seine Umsetzung auch nicht mit unverhältnismäßigen baulichen Maßnahmen verbunden. Allerdings kann die Verkehrsplanung sich nicht nur an Fahrradfahrern orientieren. Insbesondere ältere Menschen, Familien mit Kleinkindern oder auch größere Transporte benötigen andere Lösungen. Aus diesem Grunde ist ein fairer Ausgleich zwischen den Bedürfnissen aller innerstädtischer Verkehrsteilnehmer eines der Hauptanliegen der CSU.

Drogenszene im Leopoldpark/ Luitpoldpark: Wie schlimm ist die Situation und welche Lösungen sehen Sie?
Die Drogenszene hat sich wegen der konsequenten Vorgehensweise der Polizei am Hauptbahnhof neue Plätze gesucht. Diese Entwicklung darf sich auf keinen Fall verstetigen. Zu entsprechenden Ansätzen gehört eine umfassendere nächtliche Beleuchtung beider Parks, nächtliche Streifendienste auch in die entlegeneren Parkteile, bis hin zu Überlegungen den Kommunales Aussendienst des KVR (KVR – Sheriffs) nicht nur im Innenstadt Bereich Präsenz zu ermöglichen, sondern zukünftig auch im Luitpoldpark.

Immer wieder gibt es Beschwerden von Anwohnern des Olympiaparks, die für eine Reduzierung der Event-Dichte etc. plädieren. Muss/Kann man hier etwas tun?
Der Olympiapark gehört nicht zu BA04, sondern zu BA11.

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