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Spitzenkandidatin der Grünen

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Andrea Stadler-Bachmaier (Bündnis90/Die Grünen)
Andrea Stadler-Bachmaier (Bündnis90/Die Grünen) © privat

Hallo stellt die Erstplatzierten der Parteien vor, die für den Bezirksausschuss Altstadt-Lehel kandidieren. Sie verraten im Steckbrief auch, wie sie zur "autofreien Innenstadt" stehen und was sie von dem Problem mit der Müllentsorgung halten.

Name: Andrea Stadler-Bachmaier
Alter: 44 Jahre
Stadtviertel: Altstadt-Lehel
Beruf: selbstständige Architektin, Mutter von 3 Kinder

Mein wichtigstes Ziel fürs Viertel:

Wie stehen Sie zum Thema „autofreie Innenstadt“? Wie problematisch ist es, wenn Fahrstreifen und Parkplätze für Radwege/ mehr Platz für Fußgänger weichen müssen?

Der Gewinn einer „autofreien Altstadt“ ist neben einer verbesserten Lebens- und Aufenthaltsqualität für die Bewohner, Berufstätigen und Touristen der Altstadt, die sich durch die Reduzierung des Autoverkehrs von selbst ergibt, eine Aufwertung des öffentlichen Raumes. Die zukünftige Verkehrsplanung muss vor dem Hintergrund des drohenden "Verkehrsinfarktes" verstärkt auf eine Umverteilung des vorhandenen Straßenraumes für eine umweltfreundliche, moderne, platzsparende Mobilität für Zufußgehende, Radfahrer, ÖPNV und Autos setzen. Jeder sollte die Möglichkeit haben sicher, schnell und möglichst umweltfreundlich von einem Ort zum anderen zu kommen. Dazu muss der Fußverkehr mehr Bedeutung erlangen und eine bessere Radinfrastruktur gemäß der zwei Bürgerbegehren zum Radentscheid geschaffen werden.

Wie sehen Sie die Zukunft des Tals (auch im Hinblick auf den Verkehr)?

Das Tal ist ein verkehrsberuhigtes Bereich. Radfahrende, Zufußgehende und der Stadtbus teilen sich den öffentlichen Raum. Es gibt unter Bäumen eine Vielzahl neu geschaffener kommerzfreier Flächen und Sitzmöglichkeiten zum Verweilen. Ausreichend Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, Lastenräder etc. sind vorhanden. Anwohner, mobilitätseingeschränke Personen, Lieferdienste etc. sind zufahrtsberechtigt.

Müllentsorgung/ fehlende Wertstoffinseln im Zentrum: Wie groß ist das Problem?

Im Stadtbezirk fehlen Wertstoffinseln. Der BA kämpft seit Jahren um eine Verbesserung, und ist wiederholt im Gespräch mit den zuständigen Abfallunternehmen. Der BA muss intensiv auf das Kommunalreferat einwirken und diese in die Pflicht nehmen, ausreichend Wertstoffinseln bereitzustellen und lösungsorientiert auch schwierigere Standort zu beplanen.

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