Qualität der Münchner Erden sinkt

„Plastik raus aus der Biotonne“ – AWM-Kampagne startet diese Woche

München schaut den Bürgern in die Biotonne.
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München schaut den Bürgern in die Biotonne.

Plastik hat nichts in der braunen Tonne verloren. Darauf will der AWM die Münchner und Münchnerinnen aufmerksam machen. Die Kampagne startet diese Woche...

  • AWM-Kampagne „Plastik raus aus der Biotonne“ startet 
  • Komunalreferentin über das Wichtigste bei der Nutzung der Biotonne
  • Mülltrennung unverzichtbar für die Herstellung von Kompost und Erden

Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) startet diese Woche erneut mit seiner Bioabfallkampagne „Plastik raus aus der Biotonne“. 

Mit Plakataktionen möchte der AWM alle Münchner Bürgerinnen und Bürger dafür sensibilisieren, dass Plastik nichts in der braunen Tonne verloren hat. 

In der Maxvorstadt und in Neuperlach/Ramersdorf werden vermehrt Qualitätskontrolleure unterwegs sein, die Biotonnen prüfen. Befinden sich zu viele Fremdstoffe in der Tonne, leert sie der AWM als Restmüll, und das kostet extra. 

München schaut den Bürgern in die Biotonne.

Was man auf keinen Fall in die Biotonne werfen sollte:

Kristina Frank, Kommunalreferentin und 1. Werkleiterin des AWM: „Wichtig bei der Nutzung der Biotonne ist: Keine Plastiktüten oder gar Glas, Dosen und andere Fremdstoffe einwerfen. 

Auch die in vielen Drogerie- und Supermärkten erhältlichen Tüten aus ‚biologisch abbaubaren Kunststoffen‘ sind nicht geeignet, weil sie sich nicht schnell genug zersetzen und als Schnipsel im Kompost zurückbleiben. 

Deshalb: trennen, was die Tonne fasst.“ Aus den eingesammelten Bioabfällen stellt der Abfallwirtschaftsbetrieb Ökostrom, Kompost und wertvolle Erden her. 

Qualität der Münchner Erden sinkt

Da Plastik in der städtischen Vergärungsanlage nicht abgebaut werden kann, wird der Kompost dadurch verschmutzt, die Qualität der Münchner Erden sinkt und die Bio-Zertifizierung des AWM für Kompost ist gefährdet. 

Wer dennoch Plastiktüten zum Sammeln des Bioabfalls bevorzugt, soll diese nach dem Entleeren des Bioabfalls getrennt in der schwarzen Restmülltonne entsorgen. Alternativ sind unbeschichtete Papiertüten zu empfehlen. 

Kostenfreie Ausgabe von Bio-Eimern für die Küche 

Für die Bioabfallsammlung in der Küche eignen sich auch Bio-Eimer (Inhalt 7 Liter), die es an den Wertstoffhöfen im Stadtgebiet (Ausgabe Montag bis Freitag, ein Bio-Eimer pro Haushalt) und im Gebrauchtwarenkaufhaus „Halle 2“ in Pasing kostenfrei gibt. 

Unter www.awm-muenchen.de/bioabfallkampagne sind alle Infos zur Bioabfallkampagne abrufbar. Bei weiteren Fragen können sich Bürgerinnen und Bürger auch an das AWM-Infocenter wenden (Telefon 233-96200, Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und am Freitag von 8 bis 14 Uhr).

Landeshauptstadt München/fb

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