Beschlussvorlage in der Vorbereitung 

München: Der Stadtrat soll darüber entscheiden - Wird das Tal doch bald autofrei?

Derzeit teilen sich alle Verkehrsteilnehmer das Tal - das könnte sich mit der geplanten Verkehrsberuhigung jedoch bald ändern. 
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Derzeit teilen sich alle Verkehrsteilnehmer das Tal - das könnte sich durch die geplante Verkehrsberuhigung jedoch bald ändern. 

Im Oktober soll der Stadtrat über die geplante Verkehrsberuhigung im Tal entscheiden und könnte die Weichen für eine autofreie Altstadt stellen.

  • Im Oktober soll der Stadtrat in München über die geplante Verkehrsberuhigung im Tal entscheiden.
  • Hierdurch könnten die Weichen für eine autofreie Altstadt gestellt werden. 
  • Auch ein Kunstprojekt des Klimaherbstes befasst sich im Oktober mit der Zukunft des Tals. 

Altstadt - Seit Jahren wird darüber diskutiert, zahlreiche Anträge liegen bereits vor – jetzt sieht es so aus, als könnte sie tatsächlich bald Realität werden: die Verkehrsberuhigung im Tal. „Die Verwaltung bereitet dazu aktuell eine Beschlussvorlage vor, die voraussichtlich im Oktober dem Stadtrat zur Behandlung vorgelegt wird“, bestätigt Ingo Trömer, Sprecher des Planungsreferats auf Hallo-Anfrage.

München: Verkehrsberuhigung im Tal als erster Schritt für autofreie Altstadt

Unter den Antragstellern sind auch die Grünen. Im Koalitionsvertrag der grün-roten Stadtratsregierung ist die geplante Fußgängerzone im Tal als einer der ersten Schritte für die autofreie Altstadt aufgeführt. Fraktionssprecher Florian Roth zeigt sich zuversichtlich: „Wir hoffen, dass es einen ersten Schritt schon im nächsten Jahr geben kann.“ Ein solcher könne beispielsweise die Reduzierung auf Baustellen-, Geschäfts- und Lieferverkehr sein. Vor allem seit der Corona-Pandemie ist der Aufschrei nach mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer überall in der Stadt groß. Roth findet außerdem: „In der aktuellen Wirtschaftslage kann die Innenstadt nur attraktiv gemacht werden, wenn Parkplätze und Autos reduziert werden.“ 

Im Oktober soll es ein Kunstprojekt im Tal geben, bei dem Bürger ihre Zukunftsvisionen äußern können. 

Über den Zeitraum der Sommerferien soll es außerdem temporär beruhigte Straßen in München geben. 

Zukunft des Tals: Kunstprojekt mit Bürger-Dialog

An den vier Sonntagen im Oktober soll es im Rahmen des Klimaherbstes ein Kunstprojekt zur Zukunft des Tals geben. Hierfür will die Initiatorin Claudia Döhring von den Stuhldiesteln auf etwa 50 Quadratmetern im Tal ein Wohnzimmer mit Kreide aufzeichnen. Münchner können dann mit einem eigenem Stuhl darin Platz nehmen. „Die Gäste können dort ihre Ideen für das Tal äußern“, erklärt Döhring. Die Visionen sollen dabei von einem Künstler aufgezeichnet werden und schließlich dem Bezirksausschuss übergeben werden. Einen Antrag beim Kreisverwaltungsreferat wurde bislang jedoch noch nicht gestellt. 

Damit Radfahrer in München speziell während der Corona-Pandemie mehr Platz haben, gibt es jetzt mehrere Pop-Up-Bike-Lanes in der Stadt. 

Auch die Grünen in der Maxvorstadt fordern von der Stadt Maßnahmen, damit Fußgänger mehr Platz haben

Kassandra Fischer

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