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Nach Kennzeichen-Diebstählen in München: Polizei findet Täterin, weil sie laut rumschreit

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Von: Kevin Wenger

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Die Polizei hat eine gesuchte Kennzeichen-Diebin gefasst, nachdem sie in der Frauenkirche laut geschrien hatte.
Die Polizei hat eine gesuchte Kennzeichen-Diebin gefasst, nachdem sie in der Frauenkirche laut geschrien hatte. (Symbolbild) © dpa/Johannes Neudecker

Die Polizei wurde in die Frauenkirche gerufen, weil eine Frau laut rumschreit. Am Ende konnten die Beamten dadurch eine Kennzeichen-Diebin fassen...

München ‒ Die Polizei wurde am Sonntag, 12. März, zur Frauenkirche gerufen. Dort befände sich eine Frau, die im Altarraum laut rumschreien würde. Vor Ort konnte die Streife dann eine 55-Jährige mit einem Rucksack vorfinden.

In ihrem Rucksack fand die Polizei ein Kennzeichen, das knapp zwei Stunden zuvor von einem Polizeiwagen entwendet wurde. Die Beamten starteten daraufhin die Ermittlungen. Dadurch konnten die Polizisten in Erfahrung bringen, dass die 55-Jährige am selben Tag kurze Zeit zuvor ein Kennzeichen in den Fischbrunnen am Marienplatz geworfen hatte.

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Das Kennzeichen hatte die Frau von einem Pkw aus Unterschleißheim entwendet. Die Feuerwehr fischte die Platte aus dem Brunnen und übergab sie den Ermittlern.

Die festgenommene Frau wirkte auf die Beamten während ihrer Ermittlungen psychisch auffällig. Bis 22 Uhr wurde sie in Gewahrsam gehalten, um weiteren Taten vorzubeugen. Als die 55-Jährige entlassen wurde, versuchte sie gewaltsam ein Kennzeichen eines weiteren Polizeiautos zu entwenden. Das wurde von den Einsatzkräften aber unterbunden.

Die Täterin wurde an eine Betreuerin übergeben. Das Kommissariat 54 ermittelt.

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