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Anwohner von Lärm genervt

Türkenstraße: Bürger fordern Änderung der Schließzeiten bei Freischankflächen

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Zahlreiche Münchner genießen die warmen Sommerabende auf den Freischankflächen der städtischen Bars, Restaurants und Cafés.

Trubel, kirrendes Geschirr, Gelächter: Was nach einem netten Sommerabend draußen vor dem Café klingt, ist für zahlreiche Anwohner ein Albtraum. Sie wünschen sich rechtliche Änderungen...

Maxvorstadt – In lauen Sommernächten bis in die späten Nachtstunden draußen sitzen – im Münchner Nachtleben ist das seit gut zwei Jahren von April bis September möglich. Doch ein Anwohner der Türkenstraße in der Maxvorstadt beschwerte sich nun beim Bezirksausschuss über den entstehenden Lärm.

„Durch den Lärm an den Freischankflächen ist an eine Nachtruhe nicht mehr zu denken“, sagte der Bürger, der namentlich nicht genannt werden will. BA-Chef Christian Krimpmann (CSU) sind derartige Beschwerden nichts Neues. Er meinte, man könne die derzeitige Schließzeitenregelung noch einmal überdenken. Insbesondere in der Türkenstraße sei viel los.

Öffnungszeiten seit Juni 2017 offiziell geregelt

Die derzeit gültige Regelung sieht vor, dass Freischankflächen von April bis September an Freitagen, Samstagen und vor Feiertagen bis 24 Uhr geöffnet bleiben dürfen. Von Sonntag bis Donnerstag muss um 23 Uhr Ruhe sein. Diese Regelung wurde vom Stadtrat für das gesamte Stadtgebiet beschlossen und gilt seit Ende Juni 2017.

„Die Sondernutzungsrichtlinien können auch nur vom Stadtrat wieder zurückgenommen werden“, sagt Johannes Mayer, Sprecher des Kreisverwaltungsreferats, auf Hallo-Nachfrage. Eine Rücknahme nur für einzelne Straßenzüge sei aus Gründen der Gleichbehandlung rechtlich problematisch.

Besonders störend sei der Geräuschpegel unter der Woche

Freitags und Samstags habe er aber ohnehin nichts gegen den Trubel, sagte der Anwohner. Doch auch unter der Woche sei bei dem Geräuschpegel in der Türkenstraße oft nicht an Schlaf zu denken. 

In diesen Fällen rät das KVR, sich zunächst unmittelbar an die Polizei und später an die zuständige Bezirksinspektion Mitte zu wenden. Letztere könne auf formlosen Antrag eine Lärmpegelmessung in der Wohnung der Betroffenen durch das Gesundheitsreferat (RGU) veranlassen.

Bei einer nachweislich von Polizei, KVR oder RGU festgestellten Ruhestörung seien weitere Schritte wie ein Ordnungswidrigkeitsverfahren, die Festlegung von Auflagen oder sogar eine Reduzierung der Betriebszeiten möglich. Allerdings seien bei einer Anfang Juli durchgeführten Nachtkontrolle durch die Bezirksinspektion in der Türkenstraße keine Verstöße von Gaststätten festgestellt worden.

Andreas Daschner

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