Neue Heimat

Goethe-Institut: Zentrale mit knapp 500 Mitarbeitern zieht an den Oskar-von-Miller-Ring

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Knapp 500 Angestellte werden in den neuen Räumen des Goethe-Instituts am Oskar-von-Miller-Ring arbeiten.

Von Neuhausen in die Maxvorstadt: Das Goethe-Institut bezieht seine neue Zentrale in der Stadtmitte. Welche Veränderungen damit einhergehen und welche Zukunftspläne im Gespräch sind, lesen Sie hier.

Maxvorstadt – Das Goethe-Institut hat eine neue Heimat: Die Zentrale der Einrichtung ist mit knapp 500 Mitarbeitern von Neuhausen in die Maxvorstadt gezogen. In einem Bürokomplex am Oskar-von-Miller-Ring 18 werden künftig 159 Institute in über 90 Ländern verwaltet.

„Der Mietvertrag wurde über zehn Jahre geschlossen“, erklärt Thorsten Grützner von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), die das Gebäude angemietet hat. Die Fläche betrage rund 15 000 Quadratmeter und verteile sich auf sechs Stockwerke, so Grützner.

Mit dem Umzug hat das Goethe-Institut etwas weniger Platz zur Verfügung als in den alten Räumlichkeiten, die 19 000 Quadratmeter groß waren. Künftig gibt es kaum noch Einzelbüros, sondern Büros für zwei bis fünf Mitarbeiter und Großraumbüros. „Insgesamt werden wir mobiler und kommunikativer arbeiten“, erklärt Goethe-Institut-Sprecherin Jessica Kraatz Magri. Das Gebäude ermögliche neue Formen der Zusammenarbeit und biete ein „sehr gutes Verhältnis zwischen Arbeits- und Gesamtfläche“, so Kraatz Magri.

Kein Publikumsverkehr in der neuen Zentrale

Mit dem Umzug hat das Goethe-Institut etwas weniger Platz zur Verfügung als in den alten Räumlichkeiten.

Publikumsangebote wird es in der Zentrale nicht geben. „Deutschkurse bietet das Goethe-Institut München in der Rablstraße an“, so Kraatz Magri. Das Kulturprogramm würde zum Beispiel beim Bayerischen Rundfunk, dem Haus der Kunst oder bei den Münchner Kammerspielen stattfinden.

Das Goethe-Institut musste die bisherige Zentrale in der Dachauer Straße 122 aufgeben, weil das Gebäude sanierungsbedürftig ist. Es gab Probleme mit dem Brandschutz. Die Liegenschaften sind im Besitz der BImA, zu der Dauer und den Kosten der Sanierung könne man noch nichts sagen, so Grützner. Fest steht: „Ein Abriss ist nicht vorgesehen.“ Auch eine Zwischennutzung sei nicht geplant. „Wegen Störeinflüssen ist die Brandschutzsanierung im laufenden Betrieb nicht möglich“, erklärt Grützner. Über den künftigen Nutzer möchte er sich aufgrund des laufenden Verfahrens noch nicht äußern.

Claudia Schuri

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