Verschönerungsmaßnahmen sollen kommen

Glyptotheke: Projekt für Königsplatz bekommt grünes Licht

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Studenten möchten die beliebten Sitzplätze zurück an den Königsplatz bringen.

Subkultur am Bauzaun: Um den Königsplatz während der Sanierung der Glyptothek aufzuwerten haben zwei Studenten ein Konzept entwickelt – und jetzt die Erlaubnis erhalten. Wo es dennoch Probleme gibt...

Maxvorstadt – Die LMU-Studenten Maria Schlüter (26) und Nick Förster (25) haben nun grünes Licht für die Planung der „Glyptotheke“ bekommen. Das Zwischennutzungsprojekt wird kommen. Förster dazu: „Das grundsätzliche Okay ist da, aber wir müssen ein neues Konzept, welches bestimmte Rahmenbedingungen einhält, entwickeln.“ 

Die Konzeption der angehenden Architekten sieht vor, Sitzgelegenheiten und Kulturevents an den Bauzaun der Glyptothek zu bringen (Hallo berichtete). Diese wird noch bis ins Jahr 2020 saniert – damit sind die von Münchnern geschätzten Sitzgelegenheiten an den Stufen des historischen Gebäudes versperrt.

Vor dem Bauzaun an der Glyptothek soll die Glyptotheke entstehen.

Die „Glyptotheke“ wurde Mitte Mai im Bezirksausschuss (BA) der Maxvorstadt vorgeschlagen und fand großen Zuspruch. Das Zwischennutzungsprojekt dürfe allerdings nicht den Ablauf der Bauarbeiten behindern, sagt Förster. Deswegen sei eine durchgängige Sitzgelegenheit entlang des Bauzaunes zur Frontseite Richtung Königsplatz, wie es im Ursprungskonzept angedacht war, nicht möglich. 

Stattdessen wird an einer Modullösung getüftelt. Förster: „Wir möchten etwas Dynamik in die ‚Glyptotheke‘ bringen. Je nach Veranstaltung, soll man flexibel mit zusätzlichen Elementen umbauen können.“ 

Bei der kommenden BA-Sitzung der Maxvorstadt werden sich die Studenten um eine Bezuschussung bemühen. Falls es klappt, sind sie optimistisch, dass die „Glyptotheke“ noch diesen Sommer steht. Allerdings: Eine Theke im Sinne einer Bar wird es wahrscheinlich nicht geben, räumt Förster bereits ein.

Daniel Schubert

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