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Schräger Parkstreit

Amalienstraße: Rückbau der neuen Stellplätze gefordert

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Philip Böhm (links) und Reiner Dunkl protestieren gegen die Schrägparkplätze an der Amalienstraße – auch weil Lieferfahrzeuge in zweiter Reihe die Fahrbahn noch mehr verengen.

Für dicke Luft sorgt aktuell die Parksituation im hinteren Teil des Hauptgebäudes der LMU: Seit die Stellplätze dort neu ausgerichtet wurden, ist es zu eng auf den Straßen. Das ganze Ausmaß...

Maxvorstadt – Für Ärger – vor allem unter den Radfahrern – sorgen die neuen Schrägparkplätze an der Amalienstraße hinterhalb des Hauptgebäudes der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU). Gleich drei Protestschreiben gingen deshalb im Bezirksausschuss Maxvorstadt ein. Der BA fordert nun mit knapper Mehrheit den Rückbau.

Ursprünglich konnten Autos in diesem Bereich längs zur Fahrbahn abgestellt werden. Weil im Zuge der Neugestaltung um das Siegestor Parkplätze wegfallen, wurden diese Stellflächen als Kompensation in Schrägparkplätze umgewandelt, sodass dort mehr Autos Platz finden. Dadurch wurde die Fahrbahn enger – und das sorgt für Gefahr, wie Philip Böhm (31) und Reiner Dunkl (45) betonen.

Beide arbeiten in einer Arbeitsgruppe an der LMU und gehören zu denen, die sich beim BA beschwert haben. Sie kommen täglich mit dem Fahrrad – Böhm aus Neuhausen und Dunkl aus Untergiesing. „Vorher konnte man hier einigermaßen entspannt fahren, jetzt ist es richtig gefährlich“, sagt Dunkl. 

Denn wenn die Autos ausparken wollen, müssten sie bei den Schrägparkplätzen bis zur Sichtkante zurücksetzen – umso weiter, je größer das Auto. Aber auch auf der Fahrbahn entstünden neue Gefahrenquellen. „Früher konnten Lieferfahrzeuge ohne Probleme in zweiter Reihe be- und entladen“, sagt Dunkl. Jetzt blockieren sie die Hälfte der Straße. 

Folgende Situation hat der Untergiesinger selbst schon beobachtet: „Wenn ein Autofahrer und ein Fahrrad in die eine Richtung fahren und ihnen ein Radler mit Kinderanhänger entgegen kommt, dann geht schon nichts mehr.“

Das Argument, dass die Schrägparker Raser ausbremsen, lässt Böhm nicht gelten: „Das ist kein Grund, eine andere Gefahrenstelle zu schaffen.“

Im BA gab es dazu unterschiedliche Ansichten. Letztlich setzte sich die FDP-Fraktion mit ihrem Antrag zum Rückbau der Schräg- in Längsparkplätze aber mit 10:9 Stimmen durch. Im Kreisverwaltungsreferat sieht man jedoch derzeit keine Gründe, diesem Antrag zu folgen. 

Die vom Baureferat durchgefürte Umwandlung sei vertretbar und zulässig, sagt KVR-Sprecher Johannes Mayer. Er erklärte aber auch, dass man „die Auswirkungen der neuen Verkehrsordnung in den nächsten Monaten aufmerksam beobachten wird.“

Andreas Daschner

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