Berufsschulzentrum Luisenstraße

Maxvorstadt: Neue Werkstatt für Azubis

Die Sanierung der denkmalgeschützten Halle im Innenhof des Berufsschulzentrums an der Luisenstraße soll bis November dauern.
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Die Sanierung der denkmalgeschützten Halle im Innenhof des Berufsschulzentrums an der Luisenstraße soll bis November dauern.
  • Kassandra Fischer
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Im Rahmen der Sanierung der städtischen Berufsschule an der Luisenstraße haben jetzt die Arbeiten an der denkmalgeschützten „Shedhalle“ im Innenhof gestartet.

  • Das städtische Berufsschulzentrum an der Luisenstraße wird derzeit saniert.
  • Jetzt haben auch die Arbeiten an der denkmalgeschützten „Shedhalle“ im Innenhof begonnen.
  • Dort entstehen künftig neue Werkstätten für Auszubildende.

Maxvorstadt - Die Sanierung des städtischen Berufsschulzentrums an der Luisenstraße 9 bis 11 ist in vollem Gange (Hallo berichtete): Inzwischen haben auch die Arbeiten an der „Shedhalle“ im Innenhof des Schulkomplexes begonnen. Der Name stammt vom sogenannten Sheddach – auch Sägezahndach – bei dem mehrere kleine pult- oder satteldachartige Aufbauten hintereinander angereiht sind.

Maxvorstadt: Neue Werkstatt für Azubis

„Die Halle wird künftig als Werkstatt der Bauberufe genutzt, darunter Fliesenleger, Trockenbauer, Maurer oder Putzer“, erklärt Andreas Haas, Sprecher des Referats für Bildung und Sport. In den „Lebenden Werkstätten“ sei es künftig möglich, Musterbauteile der verschiedenen Ausbildungsberufe länger zu lagern, um Arbeiten fortsetzen oder ergänzen zu können – analog zur realen Arbeitswelt.

Auch im Inneren der „Shedhalle“ gibt es noch viel zu tun. Bei den Arbeiten wird Carbonbeton eingesetzt.

„Shedhalle“ an Luisenstraße steht unter Denkmalschutz

Das Gebäude stammt noch aus den 50er-Jahren und wird seither zu Unterrichtszwecken genutzt. Ebenso wie Teile der Schule, steht auch die Halle unter Denkmalschutz. Eine weitere Besonderheit am Bauvorhaben sei der Einsatz von Carbonbeton, der bisher nur selten in Deutschland verwendet wird: „Carbon besitzt eine höhere Zugfähigkeit als Stahl. Allgemein gilt daher, dass dieser innovative Baustoff schlankere und vielfältigere Konstruktionen bei höherer Tragfähigkeit erlaubt“, erklärt Theresa Grill, Bauleiterin des von der Stadt beauftragten Bauunternehmens Karrié. Mitte November soll die Sanierung an der „Shedhalle“ abgeschlossen sein, bis Herbst 2024 auch die gesamte Generalinstandsetzung des Schulzentrums.

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