Wo sie jetzt zu sehen ist

Die Meerjungfrau von der Isar: Märchenhafte Ausstellung mit Nixen-Model Daniela Rodler

Daniela Rodler taucht mit tropischen Fischen, Walen und Haien – mal mit, mal ohne Meerjungfrauenflosse.
1 von 14
Daniela Rodler taucht mit tropischen Fischen, Walen und Haien – mal mit, mal ohne Meerjungfrauenflosse.
2 von 14
3 von 14
4 von 14
5 von 14
Aqua moments Schwimbad-Fotografie und Mee(h)r
6 von 14
Aqua moments Schwimbad-Fotografie und Mee(h)r
7 von 14
8 von 14

Sie kann über drei Minuten lang die Luft anhalten, taucht mit Haien und schwebt elegant durchs Wasser: das Münchner Nixen-Model Daniela Rodler (Foto: Oliver Weihrauch).

Daniela Rodler arbeitet als Nixen-Model und ist aktuell in der Ausstellung „But A Mermaid Has No Tears“ von Fotografin Nadja Ellinger in der Ludwigsvorstadt zu sehen. In Hallo verrät Rodler, wie sie zur Isar-Nixe wurde und wie es ist, mit Haien zu tauchen.

Frau Rodler, wie sind Sie zur Meerjungfrau geworden?

Ich habe mir bereits als Kind eingebildet, eine Meerjungfrau zu sein. Meine Eltern haben mich daraufhin im Schwimmverein angemeldet. Dort war ich Wettkampfschwimmerin, was mir nicht gefallen hat. Später habe ich eine Ballettausbildung gemacht, das Schauspielern erlernt und meinen Schein für Geräte- und Apnoetauchen gemacht. Irgendwann haben sich alle Mosaike zusammengefügt.

Sie können drei Minuten lang die Luft anhalten – wie geht das?

Ich hatte Unterricht bei einem Apnoetauch-Profi. Es ist vor allem eine mentale Übung, den Drang Luft zu holen beziehungsweise die Panik vor dem Ersticken zu kontrollieren.

Haben Sie Angst, wenn Sie mit Haien schwimmen?

Das erste Mal bin ich 2013 in Edinburgh mit Haien getaucht und dachte zuerst: Ich bin doch verrückt! Mir wurde vorher erklärt, wie ich mich am besten bewegen soll, und habe dann auch ein, zwei Mal vor der Show trainiert. Ich hab darauf vertraut, dass es gut geht. Man muss Respekt vor anderen Lebewesen zeigen. Außerdem war es hilfreich, dass die Haie frisch gefüttert worden waren (lacht).

Wie trainieren Sie für die Shootings und Shows?

Ich trainiere in einem Münchner Tauchclub. Zudem mache ich Kraftübungen und trainiere meine Beweglichkeit. Eine Meerjungfrauen-Flosse wiegt zwischen zwölf und 20 Kilogramm, daher muss ich die eleganten, fließenden Bewegungen trotz der Anstrengung leicht aussehen lassen.

Haben Sie noch Wünsche für die Zukunft?

Ich würde gern in einem Musikvideo mitwirken. Die Musik darf rockig sein, mit schönem Gesang, so wie bei Evanescence.

Interview: Sabina Kläsener

Die Ausstellung ist noch bis 20. März, im „Provisorium“, Lindwurmstraße 37 zu sehen.

Meistgelesen

Kommentare