Diese Isarvorstädter Autorin zeigt Biographien engagierter Münchnerinnen

100 Jahre Frauenwahlrecht: Münchens Politische Pioniere

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Führende Vertreterinnen auf Frauen-Friedenskongresses Ende April 1915 in Den Haag – in Deutschland waren Frauen in der der Politk noch bis vor 100 Jahren eine Ausnahme.

Isarvorstadt – 100 Jahre Freistaat Bayern: Das bedeutet auch 100 Jahre Frauenwahlrecht – Dieses Jubiläum hat die Autorin Adelheid Schmidt-Thomé für ihr neues Buch zum Anlass genommen

München 1918/19: Revolution, Bayern wird Freistaat – und am 30. November 1918 das Frauenwahlrecht in Deutschland gesetzlich fixiert. Das Jubiläum „100 Jahre Frauenwahlreicht“ hat auch Autorin Adelheid Schmidt-Thomé zum Anlass genommen, in ihrem neuen Buch „Sozial bis radikal“ politische Münchnerinnen zu porträtieren. Schmidt-Thomé beleuchtet die Zeit zwischen 1830 und etwa 1960 und stellt dabei Parteipolitik, Widerstand gegen den Nationalsozialismus und den Neubeginn nach 1945 in den Fokus.

23 starke Frauen, die in München lebten und sich zwischen 1830 und 1960 in der Politik und für die Gesellschaft engagierten werden im neuen Buch „Sozial bis radikal portraitiert.

Wer waren die Protagonistinnen im revolutionären München? Und konnten sich Münchnerinnen schon vor dieser Zeit politisch einbringen? In zwei Dutzend Biografien von Frauen wie Luise Kiesselbach oder Constanze Hallgarten bin hin zu weniger bekannten wie Kreszenz Schmitter und Toni Pfülf klärt Schmidt-Thomé diese Fragen und zeichnet 130 Jahre politische Frauengeschichte in München nach.

Vanessa Hahn

Am Dienstag, 23. Oktober, präsentiert Schmidt-Thomé das Buch in der MVHS, Einsteinstraße 28. Beginn ist um 19 Uhr im Vortragssaal 1, der Eintritt ist frei.

„Sozial bis radikal“ 

23 starke Frauen, die in München lebten und sich zwischen 1830 und 1960 in der Politik und für die Gesellschaft engagierten sind im neuen Buch „Sozial bis radikal. Politische Münchnerinnen im Porträt“ (Allitera Verlag) von Adelheid Schmidt-Thomé enthalten.

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