Nach fünf Jahren im Exil

Gärtnerplatztheater: So schön klingt die Heimat

1 von 8
Der prächtige Theatersaal erstrahlt im neuem Glanz. Während der Bauarbeiten wurden alle Stühle herausgenommen, neu bemalt und mit neuem Stoff bezogen.
2 von 8
Der prächtige Theatersaal erstrahlt im neuem Glanz. Während der Bauarbeiten wurden alle Stühle herausgenommen, neu bemalt und mit neuem Stoff bezogen.
3 von 8
Nigelnagelneu! Ein Blick hinter die Kulissen zeigt die riesenhafte Bühne.
4 von 8
Nigelnagelneu! Ein Blick hinter die Kulissen zeigt die riesenhafte Bühne.
Schöner musizieren! Der neue Orchesterprobenraum ganz oben im Gebäude in der Isarvorstadt. Von den Fenstern aus blickt man auf St. Maximilian an der Isar.
5 von 8
Schöner musizieren! Der neue Orchesterprobenraum ganz oben im Gebäude in der Isarvorstadt. Von den Fenstern aus blickt man auf St. Maximilian an der Isar.
Oben unterm Dach befindet sich der Malersaal, hier fertigen Mitarbeiter Bühnenbilder mit Blick auf den Gärtnerplatz.
6 von 8
Oben unterm Dach befindet sich der Malersaal, hier fertigen Mitarbeiter Bühnenbilder mit Blick auf den Gärtnerplatz.
7 von 8
8 von 8

Isarvorstadt: Das Gärtnerplatztheater kehrt nach fünf Jahren ins Stammhaus zurück – Hallo zeigt erste Bilder.

Fünf Jahre Wanderschaft hat das Team des Gärtnerplatztheaters hinter sich, fünf Jahre, in denen die Truppe unter anderem in der Reithalle, dem Cuvilliés- und Prinzregententheater aufgetreten ist, während der eigene Prachtbau im Herzen der Stadt hinter einem Gerüst versteckt war. Nun ist die auf rund 120 Millionen Euro geschätzte Sanierung abgeschlossen. Bevor die Saison startet, veranstaltet das Theater einen Tag der offenen Tür für alle Münchner!

Zu sehen gibt es dann beispielsweise den prächtigen Theatersaal – mit neu bezogenen Stühlen mit frisch gestrichenen Lehnen. Auch der Boden ist neu. Außerdem gibt es jetzt einen Fahrstuhl, der zu jedem Rang fährt – so können auch Zuschauer, die nicht mehr gut zu Fuß sind, zu jedem Sitzplatz gelangen. Neu ist auch der so genannte Wagner-Vorhang, rot-weiß und wunderschön gerafft. Den hat sich Intendant Josef E. Köpplinger besonders gewünscht. „Ich will aus dem Gärtnerplatztheater eine wunderschöne Volksoper machen, in der die ganze Vielfalt des musikalischen Theaters zu Hause ist“, betont der 53-Jährige. Den Anfang dazu macht er mit seiner Inszenierung von der Operette „Die lustige Witwe“ am 19. Oktober. Für Köpplinger ist dies seine erste Premiere am Gärtnerplatz nach seiner fünfjährigen Intendanz im Exil.

Noch mehr freut ihn, dass durch die Baumaßnahme die rund 500 Theater-Mitarbeiter jetzt alle vor Ort wirken können: Schreiner, Maler, Kostüm-Experten, Orchester... Auch die Proberäume befinden sich jetzt in dem Haus. Vorher waren sie ausgelagert, geprobt wurde in Harlaching. Nun sind alle vereint – erstmals unter einem Dach. „Im ganzen Haus herrscht eine aufgeregte Spannung, aber auch eine Anspannung“, sagt Pressesprecher Gunnar Klattenhoff zu Hallo. So hatten die Musiker des Orchesters „wirklich Herzklopfen“, als sie erstmals im neuen, größeren Orchestergraben probten. Wie der Klang ausfällt? „Sehr viel besser. Die Akustik ist sehr filigran.“
Ines Weinzierl

Hereinspaziert!

Das Theater am Gärtnerplatz und Intendant Josef E. Köpplinger (Foto) laden am Sonntag, 8. Oktober, zum Tag der offenen Tür. Ab 14 Uhr (ab 13 Uhr gibt es Einlasskarten) kann der Theatersaal besichtigt werden.

Auch interessant:

Meistgelesen

Wir lassen die Ideen sprießen: Hallo München sucht Praktikanten!
Wir lassen die Ideen sprießen: Hallo München sucht Praktikanten!
Sensation: Das IT-Referat möchte Roboter in Bürgerbüros testen
Sensation: Das IT-Referat möchte Roboter in Bürgerbüros testen

Kommentare