Ein Mega-Knall am Hauptbahnhof

Funkenregen, Stromausfall, Verspätungen – das ist der Grund:

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Ein ohrenbetäubender Knall erschreckte die Besucher des Hauptbahnhofs.

München - PENG! Ein lauter Knall hallte durch Hauptbahnhof und verschreckte Pendler wie Touristen. Doch als die Polizei anrückte, staunte sie nicht schlecht

Da war der Schockmoment für alle groß: Ein lautes Geräusch hallte heute (5. Juni) durch den Hauptbahnhof. Ein Anschlag? Ein Feuer? Nur eine Übung? Viele Besucher liefen verunsichert aus dem Hauptbahnhof. 

Doch eingetroffene Rettungskräfte der Polizei konnten schnell Entwarnung geben: Bei dem ohrenbetäubenden, lauten Knall gegen 13:45 Uhr handelte es sich um einen Lichtbogen, den eine Taube auslöste, die in die Oberleitung der S-Bahn geraten war.

Zur Erklärung: Die Taube wird wohl mit einem Bein auf dem Isolator und mit dem anderen auf der Stromleitung gelandet sein. Normalerweise befinden sich die Isolatoren zwischen zwei Strommästen. Sie sind aus Glas oder Porzellan und leiten deswegen auch keinen Strom. In genau dieser Konstellation diente die Taube jedoch wohl als Überbrücker für den Strom. Sie kam mit der 15. 000 Volt starken Oberleitung in Berührung und löste durch den Kontakt einen Stromausfall und den Lichtbogen aus.

Wegen des anschließenden Stromausfalls konnten kurzzeitig keine S-Bahnen von der Hackerbrücke in den Tunnel einfahren. Nach wie vor kommt es kurzfristig zu Zugausfällen, vorzeitigen Zugwenden und Umleitungen von Zügen.

Nähere Informationen zu aktuellen Verspätungen auf der Seite der Deutschen Bahn.

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