Nach fünf Jahren im Exil

So freut sich die Isarvorstadt auf die Rückkehr des Gärtnerplatztheaters

Alexander Miklosy (68), Vorsitzender im BA Isarvorstadt: „In den 50er-Jahren war ‚Der Vogelhändler‘ das erste Stück, das ich im Gärterplatztheater gesehen habe. Bernsteins ‚Candide‘ – erzählt von Loriot, mit einem über 80 Jahre alten Vicco von Bülow – eines der emotionalsten. Ich freue mich darauf, dass das Theater nach der Exilzeit nun endlich zurück ins Herzen des Viertels zurückkehrt – und auf viele weitere tolle Inszenierungen!“
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Alexander Miklosy (68), Vorsitzender im BA Isarvorstadt: „In den 50er-Jahren war ‚Der Vogelhändler‘ das erste Stück, das ich im Gärterplatztheater gesehen habe. Bernsteins ‚Candide‘ – erzählt von Loriot, mit einem über 80 Jahre alten Vicco von Bülow – eines der emotionalsten. Ich freue mich darauf, dass das Theater nach der Exilzeit nun endlich zurück ins Herzen des Viertels zurückkehrt – und auf viele weitere tolle Inszenierungen!“
Ecco Meineke (56), Kabarettist: „Musik kann man nicht nur downloaden, man muss sie erleben. Live! Insofern bin ich begeistert, wieder einen Ort in München zu wissen, der nicht nur architektonisch wie ein Juwel einen der schönsten Plätze der Stadt erleuchtet, sondern ein so reiches Spektrum von großartigem Tanz-Theater bis hin zu Musicals bietet.“
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Ecco Meineke (56), Kabarettist: „Musik kann man nicht nur downloaden, man muss sie erleben. Live! Insofern bin ich begeistert, wieder einen Ort in München zu wissen, der nicht nur architektonisch wie ein Juwel einen der schönsten Plätze der Stadt erleuchtet, sondern ein so reiches Spektrum von großartigem Tanz-Theater bis hin zu Musicals bietet.“
Dietmar Holz­apfel (60), Deutsche Eiche-Chef: „1864 wurde die Eiche gebaut, 1865 hat das Theater eröffnet – eine lange Nachbarschaftsgeschichte! Ich freue mich auf ihre Fortsetzung und heiße ein sagenhaftes Stück Kultur „endlich wieder dahoam“ willkommen! Auch die Künstler werden froh sein, nach den Exiljahren wieder im Stammhaus zu wirken.“
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Dietmar Holz­apfel (60), Deutsche Eiche-Chef: „1864 wurde die Eiche gebaut, 1865 hat das Theater eröffnet – eine lange Nachbarschaftsgeschichte! Ich freue mich auf ihre Fortsetzung und heiße ein sagenhaftes Stück Kultur „endlich wieder dahoam“ willkommen! Auch die Künstler werden froh sein, nach den Exiljahren wieder im Stammhaus zu wirken.“
Rainer Maria Schießler (56), Promi-Pfarrer: „In den Genuss des Ausblicks vom Orchesterprobenraum auf die Türme von St. Maximilian bin ich noch nicht gekommen. Dem ein oder anderen Künstler dürfte ein Stoßgebet mit Kirchturmblick wohl helfen, falls kurz vor der Premiere noch nicht alles sitzt.“
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Rainer Maria Schießler (56), Promi-Pfarrer: „In den Genuss des Ausblicks vom Orchesterprobenraum auf die Türme von St. Maximilian bin ich noch nicht gekommen. Dem ein oder anderen Künstler dürfte ein Stoßgebet mit Kirchturmblick wohl helfen, falls kurz vor der Premiere noch nicht alles sitzt.“
Brigitte Bauer (78), Anwohnerin: „Ich wohne direkt ums Eck und beobachte gerne die Besucher, wenn sie in Richtung Theater flanieren. Ich bin schon gespannt, welche Prominenz sich bei der Eröffnungsgala die Ehre gibt – ich werde mir das Geschehen ganz in Ruhe aus der Entfernung ansehen.“
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Brigitte Bauer (78), Anwohnerin: „Ich wohne direkt ums Eck und beobachte gerne die Besucher, wenn sie in Richtung Theater flanieren. Ich bin schon gespannt, welche Prominenz sich bei der Eröffnungsgala die Ehre gibt – ich werde mir das Geschehen ganz in Ruhe aus der Entfernung ansehen.“
Franz Schiermeier (62), Verleger: „Als ich vor drei Jahren bei einer Baustellenführung das gigantische Loch hinter dem Bühnenhaus gesehen habe – unendlich tief – wollte ich eigentlich nicht glauben, dass dieser komplizierte Um- und Neubau jemals fertig wird. Jetzt ist es soweit und ich freu mich, dass das kulturelle Herz der Isarvorstadt wieder schlägt. Die Mitarbeiter und das Ensemble werden auch froh sein, nach den stressigen Umzugsjahren wieder in einem wunderbaren Haus zu arbeiten: Vorhang auf und toi toi toi!“
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Franz Schiermeier (62), Verleger: „Als ich vor drei Jahren bei einer Baustellenführung das gigantische Loch hinter dem Bühnenhaus gesehen habe – unendlich tief – wollte ich eigentlich nicht glauben, dass dieser komplizierte Um- und Neubau jemals fertig wird. Jetzt ist es soweit und ich freu mich, dass das kulturelle Herz der Isarvorstadt wieder schlägt. Die Mitarbeiter und das Ensemble werden auch froh sein, nach den stressigen Umzugsjahren wieder in einem wunderbaren Haus zu arbeiten: Vorhang auf und toi toi toi!“

Isarvorstadt: „Unser Wahrzeichen ist zurück!“

„Wir haben unser Wahrzeichen wieder!“ – freut man sich in der Isarvorstadt. Für mehr als fünf Jahre war das Gärtnerplatztheater eine der prominentesten Baustellen Münchens – nun kehren Musik, Wort, Tanz und Kultur ins Herz des Viertels zurück. Beim Tag des offenen Zuschauerraums am 8. Oktober kann die Öffentlichkeit ab 14 Uhr unter dem Motto „Wieder am Platz“ einen Blick in das sanierte Theater werfen. Mit der Gala „Es ist soweit!“ wird am 14. und 15. Oktober ganz offiziell die Wiedereröffnung gefeiert. Ob BA-Chef oder Anwohner – die Rückkehr ins Viertel ist für viele Isarvorstädter Grund zur Freude. Wie Prominente und Anwohner über die Rückkehr des Theaters denken, lesen sie in der Hallo München-Umfrage. Vanessa Hahn

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