Hallo Umfrage

Freies Flanieren für alle auf der Sendlinger Straße!

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Heidi Vilsmeier (43), Stewardess aus Sendling: „Ich wohne genau an der Sendlinger Straße und fand das letzte Jahr super. Da ich selber kein Auto habe und immer mit den Öffentlichen unterwegs bin, bin ich genau so mobil wie zuvor. Hoffentlich wird meine Straße bald für immer verkehrsfrei.“
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Heidi Vilsmeier (43), Stewardess aus Sendling: „Ich wohne genau an der Sendlinger Straße und fand das letzte Jahr super. Da ich selber kein Auto habe und immer mit den Öffentlichen unterwegs bin, bin ich genau so mobil wie zuvor. Hoffentlich wird meine Straße bald für immer verkehrsfrei.“
Markus Ertl (48), Lehrer aus Laim: „Durch weniger Abgase und ohne tosenden Verkehr kann ich meine Lieblingseinkaufsstraße aktuell noch mehr genießen. Ich fände es schön, wenn ich bald auch in anderen Straßen so entspannt einkaufen kann wie in der Sendlinger.“
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Markus Ertl (48), Lehrer aus Laim: „Durch weniger Abgase und ohne tosenden Verkehr kann ich meine Lieblingseinkaufsstraße aktuell noch mehr genießen. Ich fände es schön, wenn ich bald auch in anderen Straßen so entspannt einkaufen kann wie in der Sendlinger.“
Ronald Bodensky (68), Psychoanalytiker aus Haidhausen: „Ich arbeite seit Jahren an der Sendlinger Straße und hoffe, diese bleibt so wie in den letzten zwölf Monaten. Ich würde mich auch freuen, wenn in den nächsten Jahren noch mehr Fußgängerzonen im Stadtgebiet dazu kommen.“
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Ronald Bodensky (68), Psychoanalytiker aus Haidhausen: „Ich arbeite seit Jahren an der Sendlinger Straße und hoffe, diese bleibt so wie in den letzten zwölf Monaten. Ich würde mich auch freuen, wenn in den nächsten Jahren noch mehr Fußgängerzonen im Stadtgebiet dazu kommen.“
Sabine Adam (56), Verkäuferin aus Landsberg: „Ich habe Angst, dass durch eine bleibende Fußgängerzone die Mieten für die Läden steigen. Dadurch könnten große Ketten kleine Läden verdrängen. Wenn die Stadt dem zuvorkommt, kann die Straße gerne eine Fußgängerzone bleiben.“
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Sabine Adam (56), Verkäuferin aus Landsberg: „Ich habe Angst, dass durch eine bleibende Fußgängerzone die Mieten für die Läden steigen. Dadurch könnten große Ketten kleine Läden verdrängen. Wenn die Stadt dem zuvorkommt, kann die Straße gerne eine Fußgängerzone bleiben.“

Ludwigsvorstadt: Die Sendlinger Straße wurde vor einem Jahr probeweise zur Fußgängerzone – im Herbst entscheidet der Stadtrat, wie es weitergeht. Ob mehr autofreie Straßen geplant sind, lesen Sie hier.

Am 1. Juli 2016 war Schluss: Autos und Co. wurden aus der Sendlinger Straße verbannt – ausgenommen Lieferverkehr und die Fahrzeuge der Anwohner. Der Bereich zwischen Sendlinger Tor und Färbergraben ist seither Fußgängerzone (Fuzo) – auf Probe. Ein Jahr sollte der Verkehrsversuch dauern. Jetzt wird es aber doch Herbst bis der Stadtrat entscheidet, ob die Sendlinger Straße autofrei bleibt. Die Zeichen stehen gut.

Denn die Mehrheit der Münchner liebt die neue Fuzo. 82 Prozent sprachen sich bei einer Umfrage, die vom Gewerbeverein City Partner in Auftrag gegeben wurde, für die Beibehaltung aus – darunter auch Händler sowie ein Teil der Anwohner. Auch Nachbar Peter Arnold ist darunter: „Die Erlebnisqualität hat sich verändert: Man setzt sich auf die Stühle, ratscht, trinkt einen Kaffee – es ist alles ohne Zwang. Vorher war das ein Chaos mit den engen Bürgersteigen und den parkenden Autos“, sagt Arnold, der sich beim Verein „Münchner Forum“ engagiert und dort den Arbeitskreis Innenstadt leitet. Anwohnern, die gegen die Fuzo protestiert haben (Hallo berichtete), sagt er: „Parken vor der eigenen Haustür passt nicht in die Innenstadt einer Großstadt.“

Wenn es nach Arnold geht, würde der komplette Bereich zwischen Sendlinger Tor und Odeonsplatz sowie Karlsplatz bis Isartor zur Fußgängerzone umfunktioniert. Aber ist das umsetzbar? „Natürlich. Wenn die Stadtpolitik grünes Licht geben würde, könnte so etwas schnell umgesetzt werden“ – und das trotz der erst kürzlich verbreiterten Bürgersteige im Tal. Die Maßnahme hat laut Arnold zwei Millionen Euro gekostet – „Peanuts für die Stadt“, wie Arnold sagt. Offiziell hat die Stadt, was neue Fußgängerzonen angeht, nichts geplant, aber: „Es gibt interne Überlegungen“, sagt Ingo Trömer, Sprecher des Planungsreferates. Mehr könne man aber noch nicht sagen.

Ob sich Fußgängerzonen auf andere Stadtteile übertragen lassen? „Ich denke nicht“, sagt Arnold. Denn gerade der Münchner konzentriere sich auf die Innenstadt – „denn er identifiziert sich mit der Frauenkirche“.

Ines Weinzierl

Wie die Passanten die autofreie Sendlinger Straße finden, lesen Sie in der Hallo-Umfrage.

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