Handwerk-Spezial

Das Barber House: Ein Paradies für Herren!

Zeitreise im Barber House – nur für Herren: Betritt ein Mann das Geschäft in der Isarvorstadt fühlt er sich ins England der 20er- und 30-Jahre versetzt. Hinsetzen, zurücklehnen und genießen lautet das Motto.
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Zeitreise im Barber House – nur für Herren: Betritt ein Mann das Geschäft in der Isarvorstadt fühlt er sich ins England der 20er- und 30-Jahre versetzt. Hinsetzen, zurücklehnen und genießen lautet das Motto.
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Isarvorstadt: Von der Isar an die Elbe: Ein Münchner expandiert mit dem Konzept des Barber House – aber es fehlen die Barbiere.

Ein riesenhafter, originaler Apothekerschrank dominiert den Raum, er ist gefüllt mit hochwertigen Herren-Kosmetika und Kulturbeuteln – im englischen Schottenmuster. Daneben steht als Mittelpunkt eine kleine Bar mit Espresso, Bier und Whisky. Dahinter reihen sich Barbierstühle nach altem Muster. „Es ist wie im England der 20er- und 30er-Jahre“, sagt Dirk Schlobach (40). Er und seine Frau Edina sind die Inhaber vom Barber House an der Fraunhoferstraße 20.

Vor drei Jahren öffnete er das erste Barber House in der Maxburg, zwei Jahre später kam das Geschäft an der Fraunhoferstraße hinzu – „die Nachfrage ist riesig“, sagt Schlobach, der eigentlich Marketing-Experte ist. Es ist ein Münchner Erfolgsrezept, denn er öffnet jetzt den dritten Laden in Hamburg – von München aus erobert er die Republik.

Der Haken: Es fehlen Barbiere, denn der Handwerksberuf wird in Deutschland nicht mehr ausgebildet – „es gibt eben nur den klassischen Friseur, der kann aber nicht rasieren“. Die Barbiere in Schlobachs Läden stammen aus Italien und Kroatien – „dort wird das traditionelle Handwerk noch gelehrt“. Deshalb bietet das Barber House-Team ein dreitägiges „Mentor-System der erfahrenen Barbiere“ für Friseure an – „andernfalls wäre es nicht zu stemmen“.

Denn das Handwerk muss sitzen: waschen, schneiden, föhnen war gestern. Im Mittelpunkt stehen im Barber House „Klassische Nassrasur“, „Bart Special“ sowie „Bart trimmen“ auf dem Programm.

Ein Traum. Sein Traum, den der Münchner sich und vielen anderen Herren erfüllte. Traditionelle Barber-Shops seien ja längst ausgestorben. Seine Motivation? „Immer wenn ich vom Friseur kam, war ich unzufrieden. Da sagte meine Frau Edina: Mach’ doch was Eigenes auf.“ Das wollte er – drei Jahre dauerte der Prozess. 2014 ging es los. Neben Friseuren und Barbieren sucht er auch Kosmetiker, denn Schlobach will den Herren künftig auch Maniküre und Pediküre anbieten. Ein ruhiges Paradies – nur für Männer! Ines Weinzierl

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