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Kommen bald die Abfall-Sheriffs?

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Werden die Biomüll-Tonnen weiterhin für die Restmüllentsorgung missbraucht, könnte es für die Münchner bald teuer werden.
Werden die Biomüll-Tonnen weiterhin für die Restmüllentsorgung missbraucht, könnte es für die Münchner bald teuer werden. © dpa

München - Weil zu viel Rest- im Biomüll landet, will der Münchner Entsorgungsbetrieb nun handeln

Statt Gemüsereste wie Kartoffeln, Karotten oder allgemein kompostierbare Abfälle landet in München immer häufiger Plastik, Metall und Hausmüll in den braunen Tonnen für Biomüll. Diese Falschbefüllung veranlasst den Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) nicht nur zu einer neuen Biomüll-Kampagne ab Oktober, es könnte für die Münchner auch deutlich teurer werden.

„Im schlimmsten Fall kommt es dazu, dass eines Tages Biomüll wie Restmüll entsorgt werden muss und der Münchner dann doch dafür Gebühren zahlen muss – wie für die normale Restmülltonne“, sagt Bettina Folger von der Pressestelle der AWM. Bisher werden die Papier und Biotonnen den Münchner Haushalten gratis gestellt. Auch die regelmäßige Entsorgung wird kostenlos von den Abfallwirtschaftsbetrieben übernommen. Bisher. „Denn immer öfter wird die Tonne missbraucht – oder aus Versehen – fälschlich genutzt.“

Deshalb sollen auch vier neue Qualitätskontrolleure in Zukunft das Stadtgebiet und die Tonnen überwachen, Stichproben nehmen und die Münchner aufmerksam machen, wenn er den Müll besser trennen kann. Das ist keine Bosheit: „Der Bürger soll sensibilisiert werden“, erklärt Bettina Folger auf Hallo München-Nachfrage.

mjh

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